Immobilien Fallen die Immobilienpreise?

Moderne Apartmenthäuser in Frankfurt
Jahrelang sind Kauf- und Mietpreise gestiegen. Hat das nun ein Ende?
© IMAGO / Panthermedia
Der Immobilienmarkt ist seit vielen Jahren angespannt. Kauf- und Mietmarkt haben sich auseinanderentwickelt und die Folgen der Ukraine-Krise erhöhen den Druck. Im „Lagebericht“ erklären Peter Hettenbach und Katarina Ivankovic, was auf die Marktteilnehmer zukommt

Die steigenden Energiepreise werden den ohnehin schon angespannten Immobilienmarkt hart treffen. „Die Nebenkosten werden massiv steigen“, sagt Katarina Ivankovic vom Marktforschungsinstitut IBB. Bereits jetzt „sind die Verbraucherpreise um die 30 Prozent gestiegen und bis zum Ende des Jahres werden es 200 Prozent sein“, stimmt ihr Kollege Peter Hettenbach zu. Im Podcast sprechen die Immobilienexperten darüber, was das für die Immobilienpreise bedeutet.

Schon vor der Krise waren hohe Mietpreise ein Problem. Nun könnten aber steigende Nebenkosten dafür sorgen, dass einige Mieter nicht mehr in der Lage sind, ihre Kosten zu decken. Das hätte auch Auswirkungen auf kleinere private Investoren: Wenn die Mieteinnahmen ausbleiben, fehlen ihnen die liquiden Mittel, um Kreditraten zu zahlen.

Neben den steigenden Energiepreisen wirken sich auch andere wirtschaftliche Faktoren auf den Immobilienmarkt aus. „Wir wissen, dass die Immobilienpreise durch die Einkommenshöhe bestimmt werden“, sagt Peter Hettenbach.

Was auf die unterschiedlichen Marktteilnehmer zukommt und wieso die Mieten in den Großstädten nicht günstiger werden, erklären die Immobilienexperten Peter Hettenbach und Katarina Ivankovic im aktuellen „Lagebericht“.

Hören Sie außerdem in der 57. Folge des „Lageberichts“,

  • wieso Miet- und Kaufmarkt wieder zusammenkommen müssen,
  • was Mieter und private Vermieter jetzt tun können,
  • warum die Umzugsquoten sinken werden.

Alle Folgen finden Sie direkt bei Audio NowApple oder Spotify oder via Google.


Mehr zum Thema



Neueste Artikel