EnergiepreiseHeizkosten: So stark könnten die Preise für Heizöl und Co. steigen

Heizen wird in diesem Jahr teurer, das steht inzwischen fest. Die Energiepreise schwanken stark und vor allem der Preis für Heizöl ist enorm gestiegen. So stark, dass die EU-Kommission schon am Mittwoch Empfehlungen vorgelegt hatte, wie die Mitgliedsstaaten Verbraucher entlasten können. Zu den Vorschlägen gehören Gutscheine für einkommensschwache Haushalte, gezielte Steuersenkungen, der Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Speicherkapazitäten.

In einer Beispielrechnung für die „Welt am Sonntag“ prognostiziert der Verbraucherzentrale Bundesverband für einen typischen Familienhaushalt in einem 120 Quadratmeter großen Einfamilienhaus Kosten von 1260 Euro für Heizung und Warmwasser im laufenden Jahr. Im vergangenen Jahr waren es demnach noch 990 Euro.

Wie viel mehr Verbraucher am Ende wirklich zahlen, hängt vor allem davon ab, womit sie heizen. Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft CO2online hat berechnet, mit welchem Preisanstieg Verbraucher für verschiedene Heizformen rechnen müssen. Im Durchschnitt steigen die Heizkosten demnach im laufenden Jahr für eine durchschnittliche Wohnung um rund 13 Prozent. Das bedeutet für Verbraucher durchschnittliche Mehrkosten von 90 Euro.

Als Gründe für den Anstieg nennt CO2online unter anderem steigende Energiepreise, aber auch kühleres Wetter und den CO2-Preis. Das Ausmaß des Preisanstiegs im laufenden Jahr schwankt stark je nach Heizart zwischen nur drei Prozent und bis zu 44 Prozent.

Womit Verbraucher rechnen müssen