FintechFinanz-Start-ups entdecken Frauen als Zielgruppe

Gründerin Maria Mann (links) beschäftigt mittlerweile 30 Mitarbeiter mit ihrem Start-up.PR

In den sozialen Medien haben die Millionen junger Aktienzocker einen Spitznamen bekommen: „Robinhood Bros“. Und das hat seinen Grund, denn vor allem Männer stecken ihr Geld in Aktien und legen es am Kapitalmarkt an. In Deutschland sind ungefähr zwei Drittel der Aktienbesitzer männlich, bei vielen Finanzanbietern ist der Anteil noch einmal höher.

Die Fintech-Szene hat dies erkannt. Gleich mehrere Teams arbeiten an neuen Start-ups, die sich speziell an Frauen richten. Eines davon ist Fina. Bislang ist das Start-up noch verschwiegen, zu den wenigen bekannten Details gehört, dass Visionaries Club die Firma mit aus der Taufe gehoben hat, wie Deutsche Startups zuerst berichtete. Hinter dem Wagniskapitalgeber steckt unter anderem Sebastian Pollok, der Gründer des Online-Sexshops Amorelie.

Ein Team um Léonie Rivière und Tim Oliver Pietsch wird nach Informationen von Gründerszene und Finance Forward die neue Firma aufbauen, die Gesellschaft „Delightful Finance Gmbh“ ist bereits eingetragen. Beide haben Start-up-Erfahrung, Riviere gründete in London bereits ein eigenes Unternehmen, Pietsch war Finanzmanager beim Insurtech Wefox. Den Start soll nach Gründerszene-Informationen nicht nur Visionaries Club, sondern auch Fabian Wesemann finanzieren. Der Wefox-Mitgründer sagt: „Female Fintech ist der Trend für 2021.“

Welche Female-Finance-Start-ups gibt es noch – und was haben sie vor? Den ganzen Überblick bekommen Sie heute auf Finance Forward, dem Finanzportal von Capital und OMR. Für den täglichen Newsletter können Sie sich hier anmelden.