Depotstudent.deSo baute Dominik Wenzelburger einen erfolgreichen Finanzblog auf

Dominik Wenzelburger hat Depotstudent.de 2018 gegründetPR

Vor einigen Jahren bekam Dominik Wenzelburger einen Anruf seiner örtlichen Sparkasse. Er befand sich gerade mitten in seinem dualen Studium des Wirtschaftsingenieurwesens und hatte etwas Geld angespart. Ob er nicht etwas mit seinem Gesparten machen wolle, fragte ihn ein Berater. Wenzelburger wollte. Das darauf folgende Gespräch sollte der Anfang einer Erfolgsgeschichte sein, an dessen Ende Wenzelburger seinen sicheren Job als Ingenieur kündigte, um in Vollzeit einen Finanzblog zu betreiben.

Zwar sei das Sparkassen-Produkt nichts für ihn gewesen, sagt der 25-jährige Wenzelburger heute. Aber die Beratung sorgte dafür, dass er sich selbst auf die Suche nach einer Anlagestrategie machte, die zu ihm und seinen Wünschen passte. Er durchforstete Internetforen und tätigte schließlich am 15. Mai 2017 sein erstes Investment – eine Einmalanlage in einen ETF auf den MSCI World. Im Februar 2018 startete er seinen Blog Depotstudent.de. „Ich hatte Lust, neben dem Studium noch ein eigenes, kleines Projekt zu starten und dachte, eine Webseite sei ganz interessant“, sagt Wenzelburger. Da er sich zeitgleich selbst mit Geldanlage beschäftigte, war das Thema war schnell gefunden: Wenzelburger begann, Produkte und Finanzberatungen zu testen und seine Ergebnisse auf seinem Blog zu teilen.

Das Timing hätte kaum besser sein können. Allein im vergangenen Jahr haben sich rund 2,7 Millionen Deutsche erstmals dafür entschieden, Geld in Aktien oder ETFs anzulegen, wie aus einer Erhebung des Deutschen Aktieninstituts hervorgeht. Knapp 12,4 Millionen Bürger sind demnach aktuell am Aktienmarkt investiert – viele davon noch sehr unerfahren. Wenzelburger will auf seinem Blog die Fragen beantworten, die er sich selbst gestellt hat, als er anfing, sich mit Geldanlage auseinanderzusetzen. „Ich wusste: Wenn ich mich das gefragt habe, haben sich das bestimmt auch einige andere gefragt“, sagt Wenzelburger. Auch ihm selbst habe es mehr Spaß gemacht, für sich eine Lösung zu finden, wenn er sie mit anderen teilen konnte. Das habe als „zusätzlicher Motivator“ gewirkt.

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