Start-up-Finanzierung Diese Investorinnen wollen, dass viel mehr Frauen gründen

Jeannette zu Fürstenberg
Jeannette zu Fürstenberg gehört mit ihrem Fonds La Famiglia zu den Pionierinnen in der Investmentszene. Die Idee ihres Fonds, zu dessen Portfolio rund 50 Start-ups gehören: nicht nur Kapital bereitstellen – sondern auch direkte Kontakte zwischen jungen und etablierten Unternehmen knüpfen.
© Peter Rigaud/laif
Die Start-up-Szene dominieren Männer. Das liegt auch daran, dass Frauen nicht so leicht an Finanzierungen kommen. Eine Riege von Investorinnen ist angetreten, das zu ändern

Vorbei an der Zielgruppe, sagt Bettine Schmitz. So sei das Pitch-Deck gewesen, mit dem sich ein Start-up neulich bei ihr um ein Investment beworben habe: für Geldgeber unpassend strukturiert und optisch wenig ansprechend. Dazu stimmte das Profil der Gründerin Jana Krotsch kaum mit dem Bild überein, das die meisten potenziellen Investoren von erfolgreichen Gründern haben. Über 40, drei Kinder, kein Netzwerk in der Start-up- und Venturecapital-Szene – Krotsch hatte schon Dutzende Gespräche mit Business-Angels geführt, doch eingestiegen war in ihre Bildungsplattform Ubimaster am Ende niemand.

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