Ernährung Die Welt braucht Weizen aus der Ukraine – aber wie kommt er außer Landes?

Juryj Jalowtschuk steht in einem seiner Gerstenfelder
Juryj Jalowtschuk in einem seiner Gerstenfelder. Spätestens Anfang Juli muss geerntet werden
© Florian Bachmeier
Millionen Tonnen Weizen stecken in der Ukraine fest. Ein Besuch in Odessa zeigt: Das Getreide aus dem Land zu bekommen wird schwer – und die nächste Ernte verschärft das Problem

Der Feldweg führt einen kleinen Hügel hinauf, von dem man das Tal mit seinen Weizen- und Gerstenfeldern überblicken kann. Hier bei Zebrykowe, 80 Kilometer nördlich von Odessa, kauern Steinbaracken am Hang, verfallen und verlassen; zur Sowjetzeit gehörten sie zu einer Kolchose. Die meisten haben weder Fenster noch Türen, nur ein Gebäude hebt sich von den Ruinen ab: frisch renoviert, das schwere Eisentor mit einem Vorhängeschloss gesichert. „Das ist meine Schatztruhe“, sagt Juryj Jalowtschuk und schließt auf.

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