BitcoinDie Coinbase-Story – im Kryptorausch zur 100-Milliarden-Bewertung

Coinbase-CEO Brian Armstrong profitiert stark vom Bitcoinimago/Alexander Limbach/PR Collage: FFWD

Brian Armstrong erkannte früh den Reiz des Geschäftsmodells. „Wir verkaufen Hacken und Schaufeln in einem Goldrausch“, erklärte der Coinbase-Gründer vor einigen Jahren. Viele Start-ups bemühen den Vergleich seitdem, doch Armstrongs Kryptobörse ist wohl der König jener Werkzeugverkäufer. Allein im vergangenen Jahr hat die US-Firma mehr als 1 Mrd. Dollar an dem Kryptorausch seiner Nutzer verdient.

Nach fast einem Jahrzehnt befindet sich Coinbase auf dem Weg an die Börse. Kurz vorher werden die heiß begehrten Anteile zu einem Unternehmenswert von 100 Mrd. Dollar gehandelt, fast so viel wie die Investmentbank Goldman Sachs – und etwa bei dem Hundertfachen des Umsatzes von Coinbase.

Die Firma, die den Kryptohandel mit ihren 43 Millionen Kunden in den Massenmarkt gebracht hat, ist eine der großen Erfolgsgeschichten der Digitalwirtschaft. Coinbase konnte zusammen mit der Währung Bitcoin aufsteigen – und wird sich international ausbreiten, ein deutsches Team rekrutiert zurzeit neue Leute. Doch im am Donnerstag veröffentlichten Börsenprospekt zeigt sich auch, warum das Geschäft angreifbar ist. Was ist Coinbase für eine Firma?

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