Ian OsborneDer unsichtbare N26-Investor und sein mächtiges Portfolio

Auf der Techkonferenz DLD ist Ian Osborne als Moderator aufgetreten.Picture Alliance

Ein bekannter Berliner Gründer traf Ian Osborne vor einiger Zeit. Eineinhalb Stunden erzählte ihm der 36-jährige Brite wilde Geschichten, über seine Kontakte zu Bill Gates und dem berüchtigten Telegram-Gründer Pavel Durov. Im Rückblick sagt der Gründer: „Wenn nur die Hälfte der Geschichten gestimmt hat, ist das Jesus.“

Osborne ist weltweit in Politik und Wirtschaft ausgezeichnet vernetzt. Doch in der Öffentlichkeit tritt er selten auf. Auch in der Start-up-Szene – abseits von ein paar Eingeweihten und vereinzelten Berichten – ist er bislang unbekannt. Dabei hat er mit seinem Fonds Hedosophia innerhalb von wenigen Jahren, weitgehend unbemerkt, ein eindrucksvolles Fintech-Portfolio aufgebaut. Dazu gehören nach Informationen von Finance Forward zum Beispiel das wertvollste Fintech der Welt, Ant Financial von Alibaba, zudem das US-Insurtech Oscar. In Pressemitteilungen fällt der Name von Osbornes Fonds nie.

In Deutschland ist Hedosophia ebenfalls an drei Top-Fintechs beteiligt: Bei der Zinsplattform Raisin, beim Factoring-Start-up Billie – und bei der Smartphone-Bank N26, wie Deutsche Startups berichtete. Was bislang nicht bekannt ist: wie groß Osbornes Einfluss auf Deutschlands Fintech-Hoffnungsträger tatsächlich schon ist.

Mehr über das Fintech-Phantom und sein spektakuläres Portfolio lesen Sie heute auf Finance Forward, dem neuen Finanzportal von Capital und OMR. Für den täglichen Newsletter können Sie sich hier anmelden.