Anlagestrategie Norwegischer Pensionsfonds: Das sind seine besten Investments

Apple war 2020 das lukrativste Investment der Norweger gewesen. 2021 sah es schon anders aus. Der iPhone-Konzen sorgte zwar mit 61 Mrd. Kronen für die dritthöchsten Gewinne. Das war aber rund ein Viertel weniger als 2020. Damals hatte sich die Rendite auf 84 Mrd. Kronen belaufen. Der Wert des Gesamt-Investments summierte sich auf 185 Mrd. Kronen (0,97 Prozent der Aktien und Stimmrechte).
Die Firmenzentrale von Apple in Cupertino, Kalifornien.
© IMAGO / Mario Aurich
Umbruch im Portfolio des norwegischen Pensionsfonds: Gleich vier neue Spitzen-Investments schaffen es in die Top 10. Für Amazon reicht es hingegen nicht mehr

Amazon hat 2021 in Oslo enttäuscht. Der Online-Händler belegte 2020 noch Platz zwei unter den lukrativsten Investments des norwegischen Pensionsfonds. In der ersten Bilanz für 2021 aber fehlte das US-Unternehmen auf dieser Rangliste. Denn trotz eines Allzeithochs im November hielten sich die Kurssteigerungen übers Jahr betrachtet in Grenzen. Amazon habe 2021 lediglich ein Plus von 2,4 Prozent geboten, erläuterte ein Sprecher der norwegischen Notenbank, die den Fonds verwaltet. Dieses Ergebnis verblasste angesichts der Rendite von 14,5 Prozent oder 1,9 Billionen Norwegischen Kronen (190 Mrd. Euro), die der Fonds im vergangenen Jahr insgesamt an den Börsen verzeichnete.

Norwegischer Staatsfonds: Top-Investments

Im zweiten Jahr der Pandemie war generell vieles im Portfolio des größten Staatsfonds der Welt im Umbruch. Neben Amazon stiegen noch drei asiatische Aktiengesellschaften aus den Osloer Top 10 ab. Es traf Tencent sowie die Elektroniksparte von Samsung, im Vorjahr auf den Plätzen sieben und acht. Größter Verlierer nach Amazon war der Absteiger Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC). Sie hatte 2020 auf Platz fünf gelegen. 

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