Western von gestern Chinas Pandabären-Diplomatie

Hua Guofeng, Helmut Schmidt und zwei flauschige Diplomaten
Hua Guofeng, Helmut Schmidt und zwei flauschige Diplomaten
© Jindrich Novotny
Ein niedliches Tier als Werkzeug der Machtpolitik: die Panda-Diplomatie von Chinas Kommunisten gibt es seit Jahrzehnten. Was wird aus den Tieren, wenn jetzt die Spannungen steigen?

Die USA hatten welche, die Briten und Franzosen. Als aber Helmut Schmidt 1975 in Peking wegen eines Pandabären anfragte, blieb er erfolglos. Ehefrau Loki ließ nicht locker, sie war befreundet mit Westberlins Zoodirektorsgattin. 1979 kam Parteichef Hua Guofeng nach Bonn, sie insistierte, Deutschland „bitte keine Vasen oder Seidenteppiche, sondern lieber Pandas“ zu schenken. Es klappte.

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