FintechB2B-Start-up der Deutschen Bank: Wie Fyrst seinen Angriff plant

Die Deutsche Bank an der Frankfurter Taunusanlage.Holger Link / Unsplash

Es wirkt ein wenig so, als ob dem Deutsche-Bank-Konzern und seinem B2B-Fintech Fyrst die gemeinsame Verbindung irgendwie unangenehm wäre. Klar, wer danach sucht, findet die Hinweise, dass Fyrst zum Geschäftsbereich der Postbank gehört und formal ein Angebot der DB Privat- und Firmenkundenbank AG ist. Aber aufgedrängt wird einem die Information nicht gerade. Auf der gesamten Deutsche-Bank-Website finden sich nur vier Erwähnungen von Fyrst – jeweils in PDF-Dokumenten versteckt.

Tatsächlich ist die Trennung gewollt. Fyrst, die „digitale Bank für Gründer, Selbstständige und Freiberufler“, soll wie ein cooles, hippes Fintech wirken und nicht wie eine angeschlagene Großbank – und so Holvi, Kontist, Penta oder auch N26 Konkurrenz machen können. Im September ist das Fintech nach einem dreimonatigen Softlaunch an den Start gegangen. Seit Dezember ist das Angebot auch für juristische Personen freigeschaltet. In diesen Tagen beginnt Fyrst nun mit einer Werbeoffensive – uns lässt nach Informationen von Finance Forward die Kanäle der Konzernmutter dabei gänzlich außen vor.

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