Exklusiv14 Millionen Umsatz und Corona-Boom beim Fintech Webid

Knapp 600 Mitarbeiter sind in den Ident-Centern von Webid beschäftigt.Unsplash/Petr Machacek

Frank Jorga hat ein Gefühl dafür, wie es der Fintech-Branche gerade geht. „Die Gewinner kristallisieren sich zurzeit heraus“, sagt der Chef des Berliner Ident-Start-ups Webid. Er weiß Bescheid, denn bei Finanz-Apps wie Bankkonten oder Trading-Angeboten ist in Deutschland immer noch eine Identifikation der Nutzer per Video nötig, sie müssen ihren Personalausweis in die Kamera halten und einige Fragen beantworten. Der Anbieter Webid erledigt diesen Service zum Beispiel für die Deutsche Bank oder für das Anlage-Start-up Trade Republic.

So merkt der Geschäftsführer in der Corona-Krise, wie groß die Nachfrage der Nutzer nach bestimmten Angeboten ist. Bei Trade Republic beispielsweise wollten sich kürzlich so viele Kunden anmelden, dass Webid nicht hinterher kam (Finance Forward berichtete). Bei anderen Angeboten, beispielsweise Autofinanzierungen im Netz, läuft es dagegen schleppender.

Für jede Video-Identifikation erhält Webid im Durchschnitt 5,60 Euro. Und das Geschäft lohnt sich: Als eines der wenigen deutschen Fintech-Unternehmen macht es Gewinne – und wächst dabei weiter. Mit Finance Forward hat der Geschäftsführer über aktuelle Geschäftszahlen gesprochen und was er mit seinem Start-up jetzt noch vorhat.

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