Homeoffice6 Mode-Grundsätze: Dresscode fürs Homeoffice

Symbolbild: Büromode
Symbolbild: BüromodeGetty Images

Bei der Jogginghose ist viel Standesdünkel mit im Spiel. Modedesigner Karl Lagerfeld attestierte den Trägern einst Kontrollverlust über ihr Leben. Das hielt ihn aber nicht davon ab, die Nachfrage der Chanel-Kundinnen zu bedienen. Geschmäcker und vermeintliche Tabus verändern sich in der Mode schnell, insbesondere, wenn alte Eliten an Einfluss verlieren. Echte Macht zeigt sich eben auch darin, wie ungestraft man dem eigenen Stil treu bleiben kann. Lang ist es her, dass Mark Zuckerbergs Hoodie-Jeans-Outfit eine echte Kampfansage ans Establishment darstellte.

Dresscode im Corona-Homeoffice

Aber wie viel Joggingshose darf es denn nun sein? Vielleicht helfen diese sechs Grundsätze beim Dresscode-Dilemma zwischen Bequemlichkeit und Anstand.

#1

Schlafanzug im Homeoffice geht immer zu weit. Auch an Tagen ohne Videokonferenz.

#2

Machen wir uns aber nichts vor: Im Homeoffice gelten andere Dresscode-Regeln als im Büro. Das Leben ist derzeit schon kompliziert genug.

#3

Ein Arbeits-Outfit bei der Heimarbeit ist im eigenen Interesse. Es hilft beim Wechsel in den professionellen Gemütszustand. Im Gegenzug signalisiert das Umziehen nach getaner Arbeit in (noch) bequemere Klamotten: Feierabend!

#4

Wie bequem darf es maximal sein? Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Eine gute Folgefrage aber lautet: Würden Sie in diesem Outfit weiter als bis zum Briefkasten gehen? Oder der Kollegin ohne schlechtes Gewissen bei einem Spontanbesuch die Tür öffnen?

#5

Blenden ist in Videokonferenzen dieser Tage gang und gäbe. Oben Windsor-Knoten, unten Freizeithose – kann man machen. Aber allzu groß sollte die modische Fallhöhe nicht werden, um bei einer Panne die Blamage in Grenzen zu halten.

#6

Die Hose ist im Homeoffice Pflicht. Beinbekleidung ist nicht verhandelbar.

 


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