KarriereWas sich jeder von Start-ups abgucken kann

Start-up Gründer
Symbolbild: Start-up GründerGetty Images

Start-up – das ist mehr als nur eine Unternehmensform. Es ist mehr als Wirtschaft. Es ist eine Haltung zum Leben. Man muss dafür keinen Kapuzenpulli tragen. Man muss nicht unter 30 sein. Man muss im Grunde genommen noch nicht mal in einem Start-up arbeiten. Stattdessen kann jeder Mensch sich von den kleinen, wendigen Unternehmungen eine Grundhaltung abgucken und von deren Herangehensweise viel für das eigene Leben lernen.

Diese „Start-up-Haltung“ besteht im Kern aus 5 Prinzipien:

#1 Einfach machen

Man kann auf jeder Idee erst einmal ewig rumdenken. Konzepte schreiben. Formalien ausfüllen. Prozesse aufsetzen. In stundenlangen Meetings sitzen. Ewig diskutieren. Die Risiken und Nachteilen abwägen.

Oder man macht halt einfach!

#2 Das Fehlen von Strukturen macht keine Angst, sondern Lust

Viele Menschen brauchen Strukturen, einen festen Trott, an dem sie sich dann festhalten können. Und dann gibt es andere, die finden es eher spannend, die Strukturen erst aufzubauen, zu improvisieren. Letztere bevölkern Start-ups – und befinden sich derzeit auf der Sonnenseite der Wirtschaftswelt. Und auch ganz generell ist das eine Grundhaltung, die im Leben weiterhilft. Denn wer offen ist für das Neue, der hat es deutlich leichter und hat viel mehr Spaß.

#3 Es gibt immer einen Weg

Wenn man mit erfolgreichen Start-up-Unternehmern spricht und nach der wichtigsten Charaktereigenschaft für Entrepreneure fragt, dann fällt immer wieder das eine Wort: Beharrlichkeit. Menschen, die nie aufgeben, sondern immer wieder neue Wege suchen und dann auch finden, kommen deutlich weiter.

#4 Wieder aufstehen

Ein anderes wiederkehrendes Motiv in Start-ups: Testen. Hier kann sich jeder viel abgucken für seinen Alltag. Ausprobieren, Scheitern, Lernen – ein absolutes Erfolgsrezept, das jeder täglich trainieren kann. Das kann man sich übrigens auch sehr von den ganz kleinen menschlichen Start-ups abgucken: Kindern. Die machen das intuitiv so. Und wir alle hätten sonst wohl nie laufen gelernt.

#5 Flexibel bleiben

Die Schwierigkeit: Heutzutage ändern sich die Nutzungsgewohnheiten schnell. Deshalb sind Unternehmen, speziell kleine, dazu gezwungen, sich immer wieder ganz schnell anzupassen und zu verändern. Die Maxime lautet: Flexibel bleiben. Nicht ewig an einer Sache klammern und hängenbleiben. „Kill your darling“ nennen die Werber das. Immer wieder bereit sein, etwas zu verwerfen, etwas zu riskieren, etwas wieder neu und anders zu machen. Das macht das Leben sowieso sehr viel spannender. Und man ist besser gewappnet für all die Veränderungen, die früher oder später sowieso kommen, ob man will oder nicht.