ProduktivitätSo werden Sie im Homeoffice produktiver

Homeoffice Arbeit
Homeoffice? Kein Problem. Man muss sich nur gut organisieren können

#1 Zeitmanagement lernen

Und wann fange ich heute an zu arbeiten? Von der Routine abzuweichen, kann mit Motivationsverlust einhergehen. Bleiben Sie also lieber bei Ihren festen Arbeitszeiten, falls Ihnen das in der Pre-Homeoffice-Zeit geholfen hat. Eine klare Grenze zwischen Arbeit und Freizeit zu definieren, wird Ihnen helfen, Ihre Energie besser einteilen und konkreter nutzen zu können. Am besten feste Blöcke einplanen, in denen gearbeitet bzw. in denen Pause gemacht wird. Feierabend nicht vergessen – und auch daran halten. Falls Kinder oder Mitbewohner*innen häufiger mal stören, kann es sinnvoll sein, für ihre Anliegen ebenfalls einen Zeitblock am Tag einzuplanen.

#2 (Tages-)Ziele setzen

Bereits sehr beliebt ist die To-do-Liste. Doch wie arbeite ich sie am besten ab? Monotasking ist hierbei das Zauberwort. Sich von Anfang an nur auf eine Aufgabe zu konzentrieren, führt schneller zum Ziel. Beim Multitasking stellt sich das Gehirn nämlich von einer auf die andere Aufgabe ein. Dazu braucht es ein wenig Zeit, weswegen Bearbeitungsdauer und Fehlerquote steigen.

Noch bessere To-do-Listen erstellen? Prioritäten zu den Aufgaben vermerken. Darüber hinaus lassen sich viele Arbeitsmanagement-Methoden anwenden. Sehr bekannt: die „Eat That Frog“-Methode. Demnach identifizieren Sie direkt für den aktuellen Tag die wichtigste Aufgabe. Sofort und ohne Ausreden zuerst diese Aufgabe abarbeiten. So geben Sie sich selbst nicht die Möglichkeit, lange darüber nachzudenken und auf später zu verschieben. Danach bleibt noch genug Zeit für die nächsten Punkte auf der Liste.

#3 Mehr Bewegung

Bereits zu den klassischen Bürozeiten saß man den ganzen Arbeitstag über am Schreibtisch. Dabei trägt regelmäßige Bewegung sowohl zur Gesundheit, Produktivität als auch Kreativität bei. Jetzt im Homeoffice haben wir die Chance, sitzen neu zu lernen. Dynamisches Sitzen meint, die Sitzhaltung und -position so häufig wie möglich zu wechseln. Fügen Sie sogenannte „Bewegungskurzpausen“ zu Ihrem Tagesablauf hinzu. Kurze Sportübungen, die Treppe hoch- und hinunterlaufen oder auch alternierend im Stehen und Sitzen arbeiten fördert die Konzentration und Leistungsbereitschaft.

#4 Arbeitsumgebung optimieren

Der perfekte Arbeitsplatz sieht für jeden von uns anders aus. Ob minimalistische Ordnung oder aufgeräumtes Chaos – das kann alles funktionieren. Dennoch gibt es einen grundlegenden Hinweis, der das Homeoffice produktiver gestaltet: Ablenkungen reduzieren.

Am besten werden die Benachrichtigungen auf dem Handy und am Laptop auf stumm gestellt, alle nicht arbeitsrelevanten Browsertabs geschlossen. Für das Homeshopping bleibt nach Feierabend noch genug Zeit. Wem das nicht reicht – es gibt längst schon Apps, wie zum Beispiel Freedom, die bestimmte Websites über einen selbst gewählten Zeitraum blockieren.

#5 Flexibel bleiben

Nichtsdestotrotz verlaufen die Tage im Homeoffice nicht immer wie geplant. Egal, wie sehr Sie sich bemühen, auf einige Dinge haben Sie keinen Einfluss. In solchen Situationen – ruhig bleiben. Anderen wird es ähnlich ergehen. Wenn es mal mit einer Aufgabe nicht so vorangeht, kann jederzeit umgeplant werden. Anstatt sich deswegen unter Druck zu setzen, nutzen Sie Ihr Gefühl und arbeiten an anderer Stelle weiter. Ein durchstrukturierter Tagesablauf ist nämlich auch nicht für jeden von uns geeignet. Um die Motivation in diesen Momenten trotzdem nicht zu verlieren, versuchen Sie es doch mal mit kleinen Belohnungen nach den Aufgaben, oder nehmen Sie sich für den nächsten Tag etwas weniger vor.

 


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