HomeofficeSo läuft das Arbeiten in der zweiten Welle

Symbolbild Homeoffice
Symbolbild HomeofficeIMAGO / Westend61

Mehr als ein Jahr nach Beginn der Coronapandemie fremdeln viele Beschäftigte noch immer mit dem Homeoffice. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey beklagen mehr als ein Drittel der Befragten (35,5 Prozent), die Kommunikation im Team habe sich verschlechtert. Für 40,2 Prozent hat sich durch die digitalen Kommunikationswege nichts geändert. Befragt wurden rund 2500 Menschen.

Bildtelefonie wird derweil immer populärer: Knapp 42 Prozent der Mitarbeiter im Homeoffice ersetzen Gespräche, die sie sonst per Telefon führen würden, inzwischen durch einen Videocall. Rund 51 Prozent bleiben beim gewohnten Telefonieren.

Entsprechend verzichten viele Beschäftigte bei beruflichen Videoanrufen auf ein Kamerabild. 50,7 Prozent der Befragten antworteten auf die Frage, wie oft sie ihre Kamera einschalteten, mit selten, 42,6 Prozent mit häufig.

Genutzt wird die Kamerafunktion vor allem bei Teamsitzungen (44,6 Prozent), Besprechungen mit Vorgesetzten (35,4 Prozent) und Gesprächen mit Kollegen (34,3 Prozent). Aus bleibt die Kamera am häufigsten bei Events im Unternehmen (20 Prozent), internen Seminaren und Weiterbildungen (23,5 Prozent) sowie externen Konferenzen (25,1 Prozent). 33,1 Prozent der Befragten gaben an, ihre Kamera nie einzuschalten.

Die wohl größten Defizite tun sich unterdessen bei der Ausstattung des Heimarbeitsplatzes auf. So bekommen mit 55,2 Prozent die meisten Arbeitnehmer zwar einen betrieblichen Laptop gestellt. Einen ergonomischen Stuhl oder einen Monitor erhalten mit 6,6 beziehungsweise 19,8 Prozent hingegen die wenigsten. Rund 33 Prozent müssen ihr Homeoffice sogar selbst ausstatten.

 


Kennen Sie schon unseren Newsletter „Die Woche“? Jeden Freitag in ihrem Postfach – wenn Sie wollen. Hier können Sie sich anmelden