UnternehmenszieleTeamarbeit: drei Vorteile der OKR-Methode

Die OKR-Methode: Diese drei Gründe sprechen dafürimago images / Shotshop

Aus dem modernen Management ist ein Begriff nicht mehr wegzudenken: OKR. Bekannt wurde die Methode durch den IT-Konzern Google. Vereinfacht gesagt bedeutet mit OKR zu arbeiten, dass sich Chefs und Mitarbeiter regelmäßig treffen, ihre maximal fünf Ziele für die kommenden drei Monate besprechen, die vergangenen Wochen bilanzieren und festlegen, wie es im nächsten Quartal weitergeht. Alles wird elektronisch festgehalten und ist von allen einsehbar. Befürworter der Methode sehen unter anderem diese 3 Vorteile.

#1 Prioritäten setzen

Wie oft sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht oder verzettelt sich, weil eine Idee die andere jagt? Oftmals weiß man schon vor Ende des Meetings, dass die formulierten Ziele niemals in den kommenden drei Monaten zu erreichen sind. Die OKR-Methode zwingt dazu, sich darüber klar zu werden, was in den nächsten Wochen wirklich wichtig ist und zuerst umgesetzt werden muss. Das fördert auch die Selbstorganisation von Mitarbeitern.

#2 Transparenz schaffen

Gerade in größeren Unternehmen wird oft moniert, dass eine Hand nicht wisse, was die andere tue. Im schlimmsten Fall empfinden Mitarbeiter ihre Tätigkeiten dann als wenig sinnhaft. Auch droht Gefahr, dass Aufgaben doppelt bearbeitet werden. Wenn mittels der mit OKR verbundenen Transparenz jedoch jeder weiß, woran andere arbeiten, und wie weit sie sind, macht das Arbeitsabläufe nicht nur effizienter, sondern motiviert Mitarbeiter auch. Zudem ist anders als bei Zielvereinbarungen, die meist über ein Jahr laufen, früh erkennbar, wenn größere Ziele nicht erreicht werden, so dass schnell reagiert werden kann.

#3 Unternehmenskultur verbessern

Die OKR-Methode kann auch die Teamfähigkeit fördern und stärken: Wer sieht, dass ein Kollege noch weit entfernt von seinen Zielen ist, während man selbst schon alle Erledigt-Haken gesetzt hat, kann diesen gezielt unterstützen und so letztlich das gesamte Team oder Unternehmen voranbringen. Außerdem wird stärker bereichs- oder abteilungsübergreifend gearbeitet, so dass durch mehr Austausch und Vertrautheit eine bessere Unternehmenskultur entsteht. Gerade in Homeoffice-Phasen wie der Coronapandemie fühlen sich Mitarbeiter so möglicherweise auch weniger isoliert.


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