RankingDiese Dax-Vorstände haben die meisten Social-Media-Follower

Wenn Elon Musk bei Twitter in die Tasten haut, versetzt er nicht nur seine 60,8 Millionen Follower in helle Aufregung, sondern manchmal sogar die Finanzmärkte. Jüngstes Beispiel in der Liste von Kryptowährungen und Aktien, deren Kurse der Tesla- und SpaceX-Chef mit seinen Tweets bereits ordentlich in Bewegung brachte, sind die bislang relativ unbekannten Kryptowährungen Floki Inu, Floki Shiba und Super Floki, die allesamt auf die Hunderasse Shiba Inu anspielen.

Was war passiert? Am 13. September twitterte Musk ein Foto von seinem neuesten Familienmitglied, ein Shiba-Inu-Welpe namens Floki. Das Foto inklusive des Hinweises „Floki ist da“ reichte aus, um Anleger zum Kaufen zu bewegen – und den drei Kryptowährungen ein Kursfeuerwerk zu bescheren. Binnen 24 Stunden stieg der Wert von Floki Inu um 120 Prozent, Floki Shiba um 276 Prozent und Super Floki um fast 600 Prozent.

Im Frühjahr hatte der Tesla- und SpaceX-Chef mit seinen Tweets bereits der Spaß-Kryptowährungen Doge-Coin – ebenfalls mit Shiba Inu im Logo – einen ungeahnten Höhenflug beschert. Auch Tweets zu den Aktien von Signal, Etsy und Gamestop blieben nicht ohne Folgen an den Märkten – ganz gleich wie kryptisch Musk seine Botschaften auch formuliert.

Deutsche Dax-Vorstände favorisieren Linkedin

Auch die deutschen Unternehmenslenker sind zunehmend in den Sozialen Medien aktiv. Laut einer Erhebung des Digital Native Netzwerkes „Digital8.ai“ sind 190 der 250 Dax-Vorstände mit einem Account bei Linkedin, Twitter, Instagram und Facebook vertreten. Am liebsten sind die Manager dabei bei Linkedin aktiv, drei von vier haben hier einen Account. Deutlich abgeschlagen folgt Twitter mit 15 Prozent der Dax-Vorstände. Bei Instagram und Facebook sind es zusammengenommen gerade einmal drei Prozent.

Zum Vergleich: Auch unter den 114 Unternehmenslenkern der deutschen Unicorns, liegt Linkedin mit einer Account-Quote von 100 Prozent vorne. Vier von zehn der CxOs setzen dabei auch auf Twitter. Nur Instagram und Facebook sind ähnlich schwach vertreten wie bei den Dax-Vorständen.

Das Engagement auf Linkedin macht sich auch bei den Abonnenten bemerkbar. Dabei erhalten die Dax-Vorstände mit durchschnittlich 9079 pro Person fast dreimal so viel Aufmerksamkeit wie die Unicorn-CxOs. Deutlich besser sieht es für letztere bei Instagram aus. Zwar haben lediglich fünf CxOs einen Instagram-Account, ihre durchschnittliche Followerzahl liegt mit 5570 aber noch vor den Linkedin-Abonnenten.

Welche Dax-Vorstände im Hinblick auf ihre Abonnenten am besten abschneiden, hat „Digital8.ai“ in einem eigenen Ranking ermittelt. Der Stichtag ist der 12. September 2021. Von der Reichweite eines Elon Musk ist der deutsche Spitzenreiter auf dem ersten Platz mit rund 245.592 Followern noch weit entfernt:

Das sind die CEOs mit den meisten Social-Media-Followern