KarriereAuf diese Fragen müssen sich Bewerber für Homeoffice-Jobs einstellen

Eine Frau arbeitet am Computer im HomeofficeIMAGO / MiS

Der Trend zum Homeoffice sorgt auch in Bewerbungsgesprächen für neue Anforderungen. Das gilt nicht nur für das Online-Vorstellungsgespräch an sich. Firmen wollen sichergehen, dass Kandidaten für Remote-Jobs wirklich selbstständig arbeiten können und sich gut in das Team einfügen werden. Bewerber sollten sich daher auf neue Fragen speziell zu diesem Themenkomplex einstellen.

Bewerbungsgespräch für Homeoffice-Jobs

Im Firmenblog von Capterra, Anbieter von Software-Nutzerbewertungen, haben die zwei Blogger Eva Stock (HR is not a crime) und Marcel Rütten (HR4Good) Fragen geteilt, auf die  Kandidaten für Remote-Jobs ihrer Ansicht nach vorbereitet sein sollten:

  1. Wie haben Sie die Zeit seit dem ersten Lockdown erlebt?
  2. Welche Kommunikationsformate nutzen Sie seitdem, um mit Kollegen vernetzt zu bleiben?
  3. Wie stellen Sie sich einen perfekten Remote-Arbeitstag vor? Was braucht es, damit Sie am Abend denken: Das war ein produktiver und erfolgreicher Tag?
  4. Haben Sie bereits remote gearbeitet, wenn ja, wie lief das ab? Was gefiel Ihnen daran und was nicht?
  5. Wie sieht Ihr Heimarbeitsplatz aus? Wie gut ist Ihre Internetverbindung? Welche Ausstattung (Soft- und Hardware) wünschen Sie sich für den Remote-Arbeitsplatz?

Tipps für das Online-Vorstellungsgespräch

Das Bewerbungsgespräch per Videokonferenz kommt mit seinen eigenen Herausforderungen. Manch einem Kandidaten mag dieses Format sogar eher liegen als der Gang in die Firmenzentrale. Dafür kann es hier besonders schwierig sein, eine persönliche Beziehung zum Gegenüber aufzubauen. Augenkontakt ist dabei das A und O. Viele Menschen schauen ihrem Gesprächspartner allerdings verständlicherweise auf dem Bildschirm „in die Augen“. Das kommt beim Gegenüber so an, als würden sie den Blick scheinbar gesenkt halten.

Rütten riet Bewerbern zu besonderer Aufmerksamkeit. „Um Augenkontakt herzustellen, sollten die Gesprächsteilnehmer direkt in die Kamera schauen“, empfahl der HR-Experte in dem Capterra-Blog. Weil Verzögerungen im Datentransfer die Kommunikation oft erschweren, hatte Rütten noch diesen Tipp: „Außerdem sollten Interviewer sich bemerkbar machen, wenn Sie das Wort ergreifen wollen und Kandidaten immer dann das Wort erteilen, wenn sie ihre Frage abgeschlossen haben.“

 


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