New Work5 Yoga-Grundsätze, die im Job helfen können

Symbolbild: Yoga-Lehrerin
Symbolbild: Yoga-Lehrerindpa

Yoga ist viel mehr, als nur eine Trendsportart. Es ist eine Lebensphilosophie, die auf doppelter Ebene wirkt: dem Geist und dem Körper. Auch in der westlichen Welt erfreut sich Yoga immer größerer Beliebtheit, denn die positiven Effekte sind vielschichtig. So können einige Yoga Grundsätze auch im Arbeitsleben angewandt werden und helfen, durch einen stressigen Tag zu kommen.

#1 Setzen Sie sich eine Intention

Im Yoga praktiziert man nicht einfach wild drauf los, sondern entscheidend ist, mit welcher Intention man dies tut. So kann eine Yoga-Stunde ganz unterschiedliche Effekte habe, sie kann erdend, entspannend oder vitalisierend wirken. Auch vor einem langen Arbeitstag können Sie sich eine Intention setzen, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, oder fokussierter zu arbeiten. Wenn Sie zwischendrin abgelenkt sind, besinnen Sie sich erneut auf das, was Sie sich morgens vorgenommen haben.

#2 Lernen Sie, unangenehme Situationen auszuhalten

Oftmals sind Yoga-Positionen alles andere als bequem und angenehm. Sie sind teils schwer zu halten, die Muskeln fangen an zu zittern und man hat das Gefühl, nicht durchhalten zu können. Ein Grundsatz im Yoga ist es, auch diese Situationen auszuhalten, dem eigenen Körper zu vertrauen und im Moment zu ruhen. Dies kann, in den Alltag übertragen, oft sehr nützlich sein. Sei es in einem Endlos-Meeting, einer Präsentation die schief läuft, oder einem ganz besonders anstrengenden Kundengespräch – wichtig ist es, bei sich zu bleiben, auf die eigenen Fähigkeiten zu bauen und nicht zu verzweifeln. Am Ende werden Sie sicher belohnt.

#3 Ehrgeiz hilft nicht immer weiter

Auch wenn Ehrgeiz als Tugend gilt, manchmal bringt er einen nicht weiter. Im Yoga ist es manchmal einschüchternd, wenn um einen herum schon alle im Kopfstand stehen oder schwierige Abfolgen mühelos auf die Matte zaubern. Sich dann aber vom Ehrgeiz überollen zu lassen, ist eher hinderlich, denn von heute auf morgen ist noch kein Yogi vom Himmel gefallen und hier geht es nicht darum, der Beste zu sein. Auch im Büro sollte man sich nicht ständig mit den Kollegen vergleichen und der Job sollte nicht zum Wettlauf werden. Sorgen Sie einfach dafür, dass Sie das Beste einbringen, was Sie leisten können, dann haben Sie ihren Teil getan.

#4 Atmen Sie

So banal es klingt, Atmen ist eine große Kunst. Im Yoga gibt es viele Atemübungen, die fester Bestandteil der Praxis sind. Im Verlauf des Tages läuft das Atmen eher nebenbei, ganz unbewusst und selbstverständlich. Wenn aber alles mal wieder zu viel wird, die Aufgaben sich häufen und das Telefon permanent klingelt, sollte man sich zwischendurch ruhig einen Moment nehmen, ganz bewusst zu atmen. Schließen Sie vielleicht die Augen und atmen drei Mal tief ein und aus, das hat einen enorm beruhigenden Effekt und bringt Ihr System wieder ins Gleichgewicht.

#5 Bedanken Sie sich bei sich selbst

Am Ende einer jeden Yoga-Stunde verneigt man sich, bedankt sich bei seinem Körper für die geleistete Arbeit und bei sich selbst, dass man es überhaupt auf die Matte geschafft hat, um sich Zeit für sich zu nehmen in einer sich immer schneller bewegenden Welt. Haben Sie schon einmal daran gedacht, dies nach einem langen Tag am Arbeitsplatz zu tun? Das Gefühl der Wertschätzung muss nicht immer von außen kommen, es kann auch in Ihnen selbst wachsen, indem Sie sich für die getane Arbeit bedanken. Sie haben viel geleistet und alles gut gemacht.