Karriere 5 Fehler, die Ihre Produktivität im Job einschränken

Die Umgebung unseres Arbeitsplatzes hat mehr Einfluss auf unsere Produktivität, als wir denken.
Die Umgebung unseres Arbeitsplatzes hat mehr Einfluss auf unsere Produktivität, als wir denken.
© anniespratt / Unsplash
Trotz guter Ideen und Tatendrang kriegen Sie nur wenig am Arbeitsplatz erledigt? Diese fünf Fehler schränken Ihre Produktivität im Job ein

#1 Vollgestopfter Schreibtisch

Über die Zeit kann sich ganz schön viel Papierkram am Arbeitsplatz sammeln. Selbst bei den ordentlichsten Personen findet sich der eine oder andere unsortierte Stapel auf dem Schreibtisch wieder. Wer sich räumlich einengt, schränkt auch automatisch das eigene Denken ein. Damit das nicht passiert, sollten Sie am Ende des Tages einen kurzen Check durchführen: Sind alle wichtigen Dokumente an einem Platz, wo ich sie sofort wiederfinde? Welche Zettel können weggeschmissen werden? Grundsätzlich sollten Sie sich vor Beginn einer Zettelwirtschaft fragen: Brauche ich diese Informationen unbedingt in ausgedruckter Form? Auch persönliche Gegenstände wie Bilder oder Einkaufslisten lenken schnell von der wesentlichen Arbeit ab. Zumindest dann, wenn sie direkt vor einem liegen oder am Rand des Computerbildschirms hängen. Der Produktivität im Job kommen sie jedenfalls nicht zugute.

#2 Andauernd die E-Mails überprüfen

E-Mails sind immense Zeitfresser. Jedes Mal, wenn Sie eine einkommende E-Mail sofort lesen und beantworten, werden Sie mit den Gedanken aus ihrem eigentlichen Arbeitsfluss herausgerissen. Bis Sie sich wieder mit voller Konzentration Ihrer Arbeit widmen, kann schon mal eine halbe Stunde vergehen. Natürlich ist es wichtig, erreichbar zu sein. Das gilt aber nicht für jede E-Mail. Wenden Sie sich Ihrem Postfach zu, wenn Sie zum Beispiel gerade keinen Kopf für komplexere Aufgaben haben.

Das Gleiche gilt auch für verschiedene Messenger-Dienste, die der eine oder andere gerne auf seinem Computer geöffnet hat. Wer nicht diszipliniert genug ist, mal eine Stunde nicht darauf zu schauen, sollte das Programm vor einer länger andauernden Aufgabe schließen, um erst gar nicht in Versuchung zu kommen.

#3 Geräusche ignorieren

Wer kennt sie nicht? Die aggressiven Tastaturen-Tipper, die Dauer-Telefonierer oder die, die alle zwei Minuten hektisch ihre Sitzposition ändern. In Großraumbüros bleibt einem nichts anderes übrig, als sich den Gewohnheiten der Kollegen anzupassen – oder den Platz zu wechseln. Wenn Sie merken, dass das ständige, laute Telefonieren ihres Gegenübers Sie aus Ihrem Arbeitsfluss bringt, dann versuchen Sie, dies nicht immer wieder zu ignorieren. Denn unterbewusst reagiert der Körper immer auf solche Einflüsse – und die Produktivität im Job leidet. Wenn Sie mit leiser Musik im Hintergrund arbeiten können, dann setzen Sie sich Ihre Kopfhörer auf. Wenn Ihnen Straßengeräusche ausreichen, um das Telefonieren des Kollegen ausblenden zu können, öffnen Sie das Fenster. Finden Sie einen Weg, mit den Einflüssen im Büro umzugehen.

#4 Isolation am Schreibtisch

Für einzelne Aufgaben ist es sinnvoll, jegliche Art von Kommunikation für eine bestimmte Zeit auf Eis zu legen. Trotz allem sollten Sie sich nicht in die Verpflichtung drängen, acht Stunden an Ihrem Stuhl kleben zu müssen, um möglichst viel erledigt zu bekommen. Es ist ein Balanceakt: Nutzen Sie bei kleinen Fragen innerhalb der Firma die Gelegenheit aufzustehen, zum nächsten Büro zu laufen und nachzufragen. Doch auch hier sollten Sie darauf achten, nicht zu lange bei dem jeweiligen Kollegen zu verweilen. Auch das kann Sie über einen längeren Zeitraum aus dem Arbeitsfluss bringen.

#5 Ständiger Wechsel des Arbeitsplatzes

Homeoffice ist das neue Luxusgut am Arbeitsmarkt . In einigen Jobs ist es sogar schon fast zur Selbstverständlichkeit geworden, auch von zuhause aus arbeiten zu können. Auf der Arbeit selbst, haben Sie womöglich Ihren festen Platz. Im Homeoffice allerdings, können Sie sich diesen jedes Mal neu aussuchen. Das sollten Sie unbedingt vermeiden. Denn eine ständig wechselnde Umgebung bringt nicht nur neue visuelle Einflüsse mit sich, die das Gehirn verarbeiten muss, sondern vor allen Dingen nicht absehbare Situationen. Wie ist der Lärmpegel? Wie ist das Licht und wie der Komfort? Überlegen Sie sich vorher, welchen Ort Sie als Ihren Arbeitsplatz definieren und achten Sie im Homeoffice auf eine Trennung zwischen Beruf und Privatleben.

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