Smartphone & Co.So oft bezahlen Deutsche mittlerweile kontaktlos

Die Corona-Pandemie hat dem kontaktlosen Bezahlen einen Schub verpasst
Die Corona-Pandemie hat dem kontaktlosen Bezahlen einen Schub verpasstIMAGO / Westend61

Viele Menschen begleichen zwar trotz der Corona-Krise gerade kleine Beträge oft noch bar. Kontaktloses Bezahlen per Karte oder auch per Smartphone wird aber für viele Verbraucher alltäglich, wie der Digitalverband Bitkom mitteilte. Bitkom Research hat 1002 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch gefragt, wie sie von September bis November 2020 für Einkäufe vor Ort bezahlt haben.

Für das kontaktlose Bezahlen ergaben sich folgende Antworten:

  • mehrmals täglich: sieben Prozent
  • täglich: elf Prozent
  • mehrmals die Woche: 28 Prozent
  • einmal pro Woche: 20 Prozent
  • seltener: 13 Prozent
  • nie: 21 Prozent

Bei einer repräsentativen Umfrage im August 2020 hatten noch 26 Prozent der Teilnehmer angegeben, mehrmals pro Woche kontaktlos zu bezahlen. Bitkom hat allerdings von monatlichen auf quartalsweise Umfragen umgestellt. Deshalb sind die Zahlen nur bedingt vergleichbar.

Kontaktloses Bezahlen beliebt

Das Bezahlen per Karte blieb von September bis November unter den kontaktlosen Möglichkeiten am beliebtesten. Hier sah das Bild wie folgt aus:

  • mehrmals täglich: vier Prozent
  • täglich: sechs Prozent
  • mehrmals die Woche: 23 Prozent
  • einmal pro Woche: 17 Prozent
  • seltener: 16 Prozent
  • nie: 32 Prozent

Smartphone oder Smartwatch holen laut Bitkom jedoch an der Ladenkasse auf. Demnach haben zuletzt 39 Prozent der Deutschen mindestens einmal mit Diensten wie Apple Pay oder Google Pay bezahlt. Im August waren es noch 33 Prozent gewesen. In diesem Bereich sahen die Antworten im Herbst so aus:

  • mehrmals täglich: drei Prozent
  • täglich: fünf Prozent
  • mehrmals die Woche: elf Prozent
  • einmal pro Woche: zwölf Prozent
  • seltener: sieben Prozent
  • nie: 61 Prozent

In der Rubrik „mehrmals pro Woche“ ging der Anteil im Vergleich zu August jedoch um fünf Prozentpunkte zurück. „Das könnte auch mit der Häufigkeit zusammenhängen, mit der Menschen in den jeweiligen Zeiträumen in Geschäften waren“, sagte ein Verbandssprecher.