Neu am Markt So investieren Sie richtig in Börsenneulinge

Die Hand des Marktes: Vor der New Yorker Börse an der Wall Street wacht George Washington
Die Hand des Marktes: Vor der New Yorker Börse an der Wall Street wacht George Washington
© Timothy A. Clary/AFP via Getty Images
Ist es sinnvoll für Privatanleger, in Börsenneulinge zu investieren? Capital-Berechnungen zeigen: Ja – aber nicht immer in der heißen Phase

Man muss sich das Beispiel Snap ansehen, um das typische Auf und Ab eines Börsenstarts zu verstehen. Als der US-Betreiber der Fotoapp Snapchat Anfang März 2017 erstmals Aktien für 17 Dollar pro Stück verkaufte, griffen viele Anleger zu. Vom Ausgabepreis stieg die Aktie sofort auf 23 Dollar und schloss den ersten Handelstag mit einem Plus von 44 Prozent ab. Es war der größte Techbörsengang seit Jahren, der Konzern sammelte knapp 4 Mrd. Dollar ein.

Dann aber passierte – lange nichts. Ein Jahr nach ihrem Raketenstart dümpelte die Aktie bei 18 Dollar, im Vergleich zu ihrem ersten Schlusskurs also mehr als 26 Prozent im Minus und selbst in Relation zum Ausgabepreis nur knapp im Plus.

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