Vorsorge Krankmeldung vom Bett aus

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Eigentlich sollen sich Kranke ausruhen. Oft eilen sie aber direkt zum Arzt, um sich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu holen, und danach ins Büro, um den Krankenschein abzuliefern. Die Lauferei hat zumindest für gesetzlich Krankenversicherte bald ein Ende

Die Nase läuft, der Kopf dröhnt: Wer krank ist, sollte zu Hause bleiben. Das dürfen Angestellte ohne ärztliches Attest üblicherweise bis zu drei Tage lang. So legt es das Entgeltfortzahlungsgesetz fest. Steht im Arbeitsvertrag, dass Mitarbeiter bereits ab dem ersten Fehltag eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung(AU) vom Arzt vorlegen müssen, ist auch das rechtens. Bringen sie keinen gelben Schein vorbei oder senden ihn nicht rechtzeitig per Post, kann das Geld kosten: Der Arbeitgeber kann ohne AU die Lohnfortzahlung verweigern.

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