KolumneTrotz Inflation sparen statt Geld verlieren – so geht es

Die Inflation mindert den Wert des eigenen Ersparten - wenn man nichts dagegen unternimmt
Die Inflation mindert den Wert des eigenen Ersparten - wenn man nichts dagegen unternimmtIMAGO / Shotshop

Bitte keine Einzelaktien! Bitte kein Investieren in heiße Unternehmen, die in den Kurskeller rauschen können. Bedenken dieser Art hört man oft von Menschen, die dem Kapitalmarkt nicht zugeneigt sind. Und sie haben durchaus recht. Wer auf wenige Aktien setzt, braucht schon eine Menge Glück, um alles richtig zu machen. Doch Fakt ist spätestens seit diesem Jahr: Wer beispielsweise 50.000 Euro auf Girokonten parkt, der verliert 2500 bis 3000 Euro – jedes Jahr. Die Faktoren Inflation und Gebühren lassen das Geld wie Eis in der Sonne dahinschmelzen.

Ein denkbar einfacher Ausweg ist ein Sparplan via ETF, was wir von Feingold Research schon oft empfohlen haben. Denn nie war wirklich breit gestreutes Sparen so einfach möglich. Wir stellen vor wie es geht und zeigen auch auf, welche Anbieter bei Konditionen besonders kundenfreundlich sind. So lässt sich ein Depot strukturieren, das Risiken sehr breit verteilt und mit dem die Inflation ausgeglichen werden kann. Denn Aktien werfen im Schnitt seit Jahrzehnten etwa 7 bis 8 Prozent Rendite pro Jahr ab. In diesem Jahr liegen die großen europäischen und US-Indizes bereits über zehn Prozent.

ETFs und mehr sind wichtig in der Inflation

Wie kann man nun in ETFs investieren und Sparpläne gut umsetzen? Beim Smartbroker aus Berlin arbeitet man mit allen großen ETF-Anbietern zusammen und hat allein 280 ETFs kostenfrei sparplanfähig. Worin kann man da investieren? Zur Auswahl steht fast jede Anlageklasse. Bei Smartbroker stehen das gesamte Universum an Wertpapieren mit 1400 sparplanfähigen Investmentfonds und mehr als 700 ETF-, ETC- sowie Aktien-Sparpläne zur Verfügung. Smartbroker hat außerdem ein attraktives Gebührenmodell: 0 Euro für die Depotführung, 4 Euro Flat Fee, bei mehr als 500 Euro Ordervolumen entfallen sogar die Gebühren via gettex.

Anleger können an zwölf börslichen und elektronischen Handelsplätzen in Deutschland handeln. International lässt das Angebot ebenfalls keine Wünsche offen: 25 Börsen im Ausland wie Kanada, Japan und Australien ermöglichen einen 24-Stunden-Handel. Die Produktpalette reicht von Aktien, Anleihen, ETFs, Fonds über Optionsscheine bis zu Zertifikaten. Attraktiv sind auch die zeitlich unbefristeten Free-Trade-Aktionen mit den vier Premium-Partner Morgan Stanley, HSBC, UBS und Vontobel ab 500 Euro.

Im Gegensatz zu Smartbroker ist flatexdegiro ein Broker der ersten Stunde hierzulande. Hervorzuheben sind hier die über 3.000 Sparpläne mit null Euro Order- und Depotgebühren. Etwas kompliziert sind hingegen die zahlreichen Free-Trade Aktionen bei den Derivaten. Hier sind die Gebühren je nach Partner gestaffelt und liegen zwischen 1,90 und 3,90 Euro. Wer unterwegs an der Börse aktiv sein möchte, nutzt die mobile App flatex-next, die ebenfalls alle Handelsmöglichkeiten bietet.

Nur ein Ausschnitt

Hier kann nur ein Teil der Angebote und Möglichkeiten gezeigt werden, die Broker hierzulande bieten, auch wenn die hier vorgestellten Alternativen attraktiv sind. Je nach Bedarf können die Angebote anderer Broker besser sein, es lohnt sich daher nicht nur die Preise, sondern auch den Service zu vergleichen.


Daniel Saurenz betreibt mit seinem Team das Börsenportal Feingold Research. Es bietet täglich einen Börsenbrief an, den Sie für 14 Tage kostenfrei testen können. Melden Sie sich unter Info@feingold-research.com an oder probieren Sie den Börsendienst unter diesem Link aus. Trainingstage und Coachings finden Sie NEU unter feingold-academy.com