Emerging Markets 2023 wird (wieder) kein Jahr für Schwellenländer-Aktien

Eine Frau geht an der Börse in Mumbai vorbei
Eine Frau geht an der Börse in Mumbai vorbei
© picture alliance / NurPhoto | Indranil Aditya
Aktien aus Schwellenländern sind das unerfüllte Renditeversprechen der Kapitalmärkte. Das könnte sich 2023 erneut zeigen, denn es geht für die Anlageklasse weniger um die junge Bevölkerung oder die wachsende Mittelschicht, als um die Stimmungslage der Investoren

Überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum, eine junge Bevölkerung und eine immer größere und konsumfreudigere Mittelschicht. Mit diesen Argumenten trommelt die Fondsbranche seit Jahren für Anlagen in Schwellenländern, also den aufstrebenden Mächten von morgen wie Indien, Brasilien oder Indonesien. Doch auch wenn der Befund zutrifft, für Anlegerinnen und Anleger hat es sich in zurückliegenden Jahren nicht ausgezahlt in Schwellenländer-Aktien anzulegen. Dies gilt aller Voraussicht nach auch im neuen Jahr, und hat letztlich ziemlich wenig damit zu tun, wie stark die Konsumfreude der neuen Mittelschicht in Thailand oder Kolumbien ausgeprägt ist.

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