Geldanlage „Den Frust tolerieren“: So erlernen Anleger Geduld

Verhaltensökonom Matthias Sutter
Verhaltensökonom Matthias Sutter
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Anleger müssen in der Phase der Zinserhöhungen und Energiekrise etwas Neues lernen: auch mal nichts zu tun. Der Verhaltensökonom Matthias Sutter erklärt, wie Anleger Geduld erlernen und warum das wichtig ist

Herr Sutter, geduldig zu sein gilt ja generell als Tugend. Aber was ist eigentlich Geduld?

MATTHIAS SUTER: Aus ökonomischer Sicht sehen wir Geduld als das Abwägen zwischen Gegenwart und Zukunft. Es ist die Idee, dass ich in der Gegenwart auf etwas verzichte, um in der Zukunft mehr zu haben. Witzigerweise kommt Geduld in keinem VWL-Lehrbuch auch nur als Wort vor.

Weil es eben in der Ökonomie in erster Linie um Nutzen- oder Gewinnmaximierung geht.

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