27. September 2021
Podcast

Warum bei Dussmann die Digitalisierung ein Herzensthema ist

Wolf-Dieter Adlhoch ist seit 2019 Dussmann-Chef


Künstliche Intelligenz, Blockchain und Social Bots – die Zukunft ist digital. Aber wie digital ist eigentlich Deutschland? Im Podcast „So techt Deutschland“ gewähren die besten Digitalexperten Einblicke in die Tech-Szene.

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Die Corona-Krise war für viele Unternehmen der Härtetest in puncto Digitalisierung. Schnell wurde deutlich, an welchen Stellen es noch Aufholbedarf gibt. Ein Unternehmen, das die Digitalisierung während der Pandemie gezielt gefördert habe, sei Dussmann, so Unternehmenschef Wolf-Dieter Adlhoch. „Wir haben ganz bewusst gesagt, wir nutzen diese Zeit um eine Zukunftsinvestition, die wir ohnehin machen wollen, weiterzuführen und vielleicht noch ein bisschen zu beschleunigen“

Berlinerinnen und Berlinern überwiegend als Kulturkaufhaus bekannt, verdient Dussmann sein Geld eigentlich als Gebäudetechnik-, Sicherheits- und Reinigungsunternehmens. „Wir sind in der Tat ein Unternehmen, das sich mit 60.000 Mitarbeitern historisch entwickelt hat“, erzählt Adlhoch in „So techt Deutschland“. Inzwischen sei man in 21 Ländern vertreten. Deutschland spiele bei der Digitalisierung allerdings die größte Rolle, sagt der Dussmann-Chef. Das läge an der engen Zusammenarbeit mit deutschen Partnern wie beispielsweise der Telekom. Man arbeite „schon seit Jahren strategisch und partnerschaftlich an der Stelle zusammen.“

Bewusste Entscheidung zur Digitalisierung

Adlhoch ist der Meinung, dass Digitalisierung ein Herzensthema sein müsse, damit es funktioniere: „Ich glaube, bei dem Thema Digitalisierung muss man sich voll und ganz bewusst dafür entscheiden, dass es richtig ist, und dass man die Herausforderungen annimmt.“ Man dürfe dem nicht nur folgen, weil man davon gelesen oder gehört hätte, sondern müsse das „spüren, dass das Vorteile mit sich bringt.“

Früher habe man Gebäude noch klassisch mit dem Stift und einem Blatt Papier ausgemessen, heute gehe das mit Drohnen. Das beschleunige den Prozess und mache ihn hochwertiger. Dennoch: „Es bleibt die Kombination aus Mensch und Maschine.“ Und das sei auch gut so, denn Dussmann sei Dienstleister und Dienstleistungen müssen durch Menschen erbracht werden, sagt Adlhoch.

Wieso sich Adlhoch gerne mehr in den Planungs- und Bauprozess von Immobilien einbringen würde und wie die Umstellung ins Homeoffice bei Dussmann ablief, erzählt er in der neuen Folge von „So techt Deutschland“.

 


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