ExklusivNeobank Vivid kündigt Tausenden inaktiven Kunden

Konkurrieren im Kampf um aktive Kunden: Vivid und N26.imago/photothek/PR

Es war die erste Krise, die N26 bewältigen musste. Im Sommer 2016 kündigte es mehreren Hundert Kunden, weil diese mit ihrer Bankkarte zu oft Geld abgehoben hatten. Die Kosten für das junge Start-up schossen dadurch in die Höhe. N26 wählte damals eine drastische Aktion – und warf die Kunden kurzerhand raus. Es folgte ein Shitstorm, das Fintech ruderte schließlich zurück und entschuldigte sich.

Die relativ junge Neobank Vivid verfolgt nun – fünf Jahre später – eine ähnliche Strategie und kündigt regelmäßig Tausenden Kunden. Wieder spielen die Kosten eine Rolle, doch der Hintergrund ist ein anderer: Es handelt sich um Kunden, die das Konto nicht verwenden.

Hoch ist die Hürde dabei nicht. Wenn der Kunde nicht binnen zwei Monaten Transaktionen über mindestens 20 Euro ausführt, wird seine Karte gesperrt.

Was sind die Hintergründe – und warum fährt N26 eine andere Strategie? Das lesen Sie heute bei Finance Forward, dem Finanzportal von Capital und OMR. Für den täglichen Newsletter können Sie sich hier anmelden.