FintechEin Berliner Investor finanziert die „Bank für alle Afrikaner“

Babs Ogundeyi hat Kuda im September 2019 gelaunchtPR

Die Stimmung war euphorisch in Berlin. In einer sonst eher wenig beachteten Seedrunde über 10 Mio. Dollar stieg im vergangenen Jahr der Berliner Investor Target Global bei Kuda ein. Der Wagniskapitalgeber ist sonst für große Wetten bekannt, etwa bei Milliarden-Start-ups wie Wefox, Delivery Hero oder Auto1.

Ausgerechnet im Jahr 2020 sollte noch eine weitere große Smartphone-Bank entstehen. Fintechs wie Revolut und N26 haben längst ihre globalen Ambitionen formuliert und zählen Millionen von Kunden. Doch Afrika stand bislang nicht auf dem Expansionsplan. Und CEO Babs Ogundeyi will mit seinem Start-up Kuda die „Bank für alle Afrikaner“ aufbauen.

Zum Zeitpunkt der Runde zählte Kuda gerade mal 300.000 Kunden. Eine interne Präsentation, die Finance Forward vorliegt, zeigt nun: Die Neobank konnte die Zahl in wenigen Monaten mehr als verdoppeln. Im März waren es demnach bereits 750.000 Kunden, im Mai hat es dann die Millionen-Grenze geknackt. Mehr als 5000 Nutzer kommen jeden Tag hinzu.

Das Wachstum zog weitere globale Investoren an. Schon im März stieg Peter Thiels Valar Ventures, der auch bei N26 investiert hat, bei der nigerianischen Firma ein. Nur wenige Monate später soll nach Finance-Forward-Informationen nun bald eine Finanzierungsrunde über 55 Mio. Dollar folgen. Was steht hinter dem rasanten Aufstieg?

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