Start-upInsolvenz trotz Hype – Brickvest rutscht in die Krise

Bauboom in London
Bauboom in London John Cameron on Unsplash

Es war eines der großen Hype-Themen der vergangenen Jahre: Crowdinvesting in Immobilienprojekte. Viele Kleininvestoren finanzieren dabei beispielsweise den Bau eines Studentenwohnheims und erhalten circa sieben Prozent Zinsen. Gerade erst hat der deutsche Marktführer Exporo den zweitgrößten Konkurrenten Zinsland gekauft.

Das deutsch-britische Start-up Brickvest gehörte zu den Hoffnungsträgern unter den Plattformen. Rocket Internet investierte mit seinem Fonds Global Founders Capital in das Unternehmen, auch etablierte Finanzinstitute glaubten an das Konzept – die Aareal Bank und die Berlin Hyp, eine Sparkassentochter für Pfandbriefe, beteiligten sich. Insgesamt 14 Millionen Euro sind in Brickvest geflossen.

Nun steckt die Plattform in einer schweren Krise. Mehrere Firmen aus dem Brickvest-Unternehmensgeflecht mussten Insolvenz anmelden, ein Gründer gab seinen Chefposten ab, zuvor hatte ein Gericht den Jahresabschluss des Startups abgelehnt. Was war passiert?

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