Kryptowährungen Der Onecoin-Betrug: Da war nichts

Onecoin Illustration
Die „Cryptoqueen“ brachte Anleger um insgesamt mehr als drei Mrd. Euro
© Jack Richardson
Der Hype um Bitcoin hat viele Betrüger angelockt. Der spektakulärste Fall: Anleger stecken mehr als 3 Mrd. Euro in die Kryptowährung einer Frau, die sich selbst „Cryptoqueen“ nannte. Ihr Onecoin entpuppt sich als weitgehend wertlos

An einem Sommerabend 2016 tritt eine Königin auf die Bühne des Londoner Wembley-Stadions, um zu ihren Untertanen zu sprechen. Flammen schießen vor der Bühne empor, Alicia Keys’ Song „Girl on Fire“ wummert aus den Boxen. Eine korpulente Frau mit schwarzem Haar stolziert auf die Bühne, das Feuer erlischt, die Glitzersteine auf ihrem roten Kleid funkeln im Scheinwerferlicht. „Thank you“, sagt sie mit leichtem osteuropäischem Akzent, dann startet Dr. Ruja Ignatova, 36, Gründerin der Kryptowährung Onecoin, ihre Präsentation.

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