Autoindustrie Alle Räder stehen still, aber VW will Russland nicht ganz abschreiben

Werkstor vom Volkswagenwerk in Kaluga
Das VW-Werk in Kaluga, 170 Kilometer südwestlich von Moskau, wurde 2007 eröffnet, nach nur einem Jahr Bauzeit. Jetzt stehen die Bänder still
© PR
Viele deutsche Konzerne haben ihre Produktion in Russland eingestellt, hoffen aber insgeheim auf eine baldige Rückkehr. Das Beispiel VW zeigt, wie schwer und heikel ein kompletter Rückzug wird

Über dem schmucklosen Haupttor mit dem Wachhäuschen und dem Wellblechdach prangt noch immer der doppelte Schriftzug in lateinischen und kyrillischen Lettern, als ob alles beim Alten geblieben sei. Doch die orangen Schranken, die sich sonst Tag und Nacht für die 4000 Beschäftigten im Schichtbetrieb heben und senken, passieren an diesem Junitag nur noch ein paar Dutzend Autos.

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