Beste ArbeitgeberUniversität Hohenheim: Familien- und fahrradfreundlich

Ein Großteil der Universität Hohenheim ist im gleichnamigen Schloss untergebracht
Ein Großteil der Universität Hohenheim ist im gleichnamigen Schloss untergebrachtimago images / Peter Seyfferth

Wenn die Umgebung Einfluss auf die Kreativität nimmt, stehen die Chancen der Studierenden und Mitarbeiter der Universität Hohenheim für inspirierende Gedanken gut. Ein Großteil der Universität ist im Schloss Hohenheim untergebracht, einst erbaut für Herzog Carl Eugen und seine Gemahlin.

Studiert werden kann hier in den Bereichen Agrarwissenschaften, Naturwissenschaften sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. 1818 gegründet, ist die Universität Hohenheim die älteste Universität Stuttgarts. Sie stellte Nachhaltigkeit schon in ihren Gründungsgedanken in den Mittelpunkt und betont heute – unter anderem durch die Unterzeichnung der Charta der Vielfalt – ihr Bekenntnis zu einer vielfältigen Gesellschaft.

Auszeichnung vom ADFC

Die Universität hat heute rund 8900 Studierende im Semester und beschäftigt rund 2100 Mitarbeiter. Die Hochschule gilt als besonders familiengerecht. Denn sie unterstützt ihre Studierenden und Mitarbeiter durch Kinderbetreuung, Stipendien für Frauen zum Verbleib oder Wiedereinstieg in die Wissenschaft, und einen Service zur Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen.

Seit diesem Jahr darf sich die Universität Hohenheim zudem über das ADFC-Zertifikat „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ freuen. Die Hochschule hat ihre Fahrradkultur in den letzten Jahren besonders durch Abstellflächen, Duschen, Leihfahrräder, eine Selbsthilfe-Werkstatt, und sogar einen eigenen Fahrradbeauftragen voran gebracht.


Für das Ranking „Attraktivste Arbeitgeber der Stadt“ hat Statista 3200 Arbeitgeber aus 25 Städten ausgewählt – und die Arbeitnehmer vor Ort abstimmen lassen. Rund 13.600 Arbeitnehmer, die entweder in den jeweiligen Städten oder in einem Umkreis von 25 Kilometern wohnen, haben im März 2020 an der Befragung teilgenommen. Sie bewerteten dabei nicht nur ihren eigenen Arbeitgeber, sondern konnten auch Bewertungen für andere lokale Firmen abgeben. Die Befragten beurteilten auch, ob Unternehmen am Standort sowohl wirtschaftlich als auch für gemeinnützige Zwecke aktiv sind – und ob sie gegenüber den eigenen Mitarbeitern und Geschäftspartnern sozial verantwortlich handeln. Die kompletten Ergebnisse finden Sie hier.