Beste ArbeitgeberFujifilm - High-Tech am Rhein

Das japanische Unternehmen Fujifilm hat seinen Deutschlandsitz in Düsseldorf
Das japanische Unternehmen Fujifilm hat seinen Deutschlandsitz in Düsseldorfimago images / Deutzmann

Die Zeiten des Farbfilms, ja selbst die der Digitalkameras sind längst passé. Fujifilm hat dies um die Jahrtausendwende hart zu spüren bekommen. Doch das japanische Unternehmen hat den Turnaround gepackt: vom Hersteller analoger Filme zum Technologiegiganten.

2004 war das Jahr des spektakulären Comebacks: „Vision 75“ – so damals der Rettungsplan, nachdem dem Unternehmen 60% seiner Umsätze weggebrochen waren. Jetzt investierte Fujifilm allein eine Drittelmilliarde Euro in ein großes Forschungslabor, in dem nach neuen Feldern gesucht werden sollte, in denen das Unternehmen künftig seine Kompetenzen einbringen könnte. Aus der Not entsprungen sind schließlich Geschäftsfelder wie Kopieren & Drucken, Anti-Aging-Kosmetik oder Diagnostik & Medizintechnik. Die Erfolgsstory gibt es auch als Buch: „Innovating out of Crisis“ von Shigetaka Komori, CEO von Fujifilm.

In Europa ist Fujifilm heute mit rund 50 Gruppengesellschaften tätig und beschäftigt rund 4500 Mitarbeiter in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Produktion, Vertrieb, Marketing und Service. Düsseldorf ist der Sitz der Hauptverwaltung. In Europa ist Fujifilm in zahlreichen Branchen, wie Chemie, Optische Geräte und Healthcare tätig. In der Corona-Pandemie unterstützte beispielsweise eine von Fujifilm entwickelte künstliche Intelligenz die Arbeit in Krankenhäusern in Italien.


Für das Ranking „Attraktivste Arbeitgeber der Stadt“ hat Statista 3200 Arbeitgeber aus 25 Städten ausgewählt – und die Arbeitnehmer vor Ort abstimmen lassen. Rund 13.600 Arbeitnehmer, die entweder in den jeweiligen Städten oder in einem Umkreis von 25 Kilometern wohnen, haben im März 2020 an der Befragung teilgenommen. Sie bewerteten dabei nicht nur ihren eigenen Arbeitgeber, sondern konnten auch Bewertungen für andere lokale Firmen abgeben. Die Befragten beurteilten auch, ob Unternehmen am Standort sowohl wirtschaftlich als auch für gemeinnützige Zwecke aktiv sind – und ob sie gegenüber den eigenen Mitarbeitern und Geschäftspartnern sozial verantwortlich handeln. Die kompletten Ergebnisse finden Sie hier.