Umfrage Diese Branchen wollen 2021 mehr einstellen

Eine Frau arbeitet im Büro
Eine Frau arbeitet im Büro
© Addictive Stock / IMAGO
Die meisten Unternehmen erwarten 2021 einen Aufschwung und wollen einstellen. In diesen Branchen gibt es laut einer Umfrage des Personaldienstleisters Robert Half die meisten freien Jobs

Nach dem Corona-Jahr 2020 kann es nur besser werden – darauf hofft auch die deutsche Wirtschaft. Der Personaldienstleister Robert Half hat hierzulande 300 Manager mit Personalverantwortung befragt , wie sie das neue Jahr einschätzen. 72 Prozent von ihnen gehen demnach davon aus, dass die Wirtschaft 2021 wieder Fahrt aufnehmen wird .

Damit lag Deutschland bei der Zuversicht unter den sechs analysierten Ländern aber auf dem vorletzten Platz. Schlechter fiel der Wert nur in Belgien (69 Prozent) aus. Dabei gab rund ein Drittel der deutschen Befragten an, die Pandemie habe neue Geschäftsfelder eröffnet. Knapp ein Drittel lobte außerdem den Schub, den die Digitalisierung in vielen Unternehmen und Branchen erfahren hat. Und knapp ein weiteres Drittel erklärte, dass Mitarbeiter mit Schlüsselkompetenzen gehalten werden konnten.

75 Prozent der Personalverantwortlichen in Deutschland planen laut der Umfrage 2021 keine Stellenstreichungen. Damit liegt die Bundesrepublik den Angaben zufolge deutlich über dem Durchschnitt der sechs Länder (66 Prozent). In allen untersuchten Staaten gab fast ein Viertel (23 Prozent) der Befragten an, neue Mitarbeiter einstellen zu wollen und Stellen auszuschreiben. Vor allem in 15 Berufsfeldern dürfte die Nachfrage an neuen Mitarbeitern dabei steigen:

Hier wird 2021 eingestellt

In diesen Branchen und Bereichen sind Arbeitnehmer der Manager-Umfrage zufolge 2021 besonders gefragt:

IT

  • DevOps-Management: 36 Prozent
  • Netzwerk- und System-Management: 33 Prozent
  • Cloud Engineering: 32 Prozent
  • Business Intelligence: 22 Prozent
  • Helpdesk und technischer Support: 22 Prozent

Finance

  • Account Management: 37 Prozent
  • Risiko-Management: 31 Prozent
  • Wirtschaftsprüfung und Reporting: 31 Prozent
  • Steuerberater: 30 Prozent
  • Finanzanalyse: 29 Prozent

Sonstiges

  • Kundenservice: 33 Prozent
  • Vertrieb: 32 Prozent
  • Kommunikation: 28 Prozent
  • Auftragsbeschaffung: 27 Prozent
  • E-Commerce/Digitales Marketing: 26 Prozent

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