Management5 Tipps für einen entspannten Start in den Arbeitstag

Zeitmanagement ist das Entscheidende für einen entspannten Morgen.unsplash

#1 Die Snooze-Taste verbannen

Wer einmal drückt, drückt noch ein paar Mal mehr – die Snooze-Taste ist der größte Zeitkiller der Morgenroutine. Nach einer kurzen Nacht neigt man schneller dazu, ein bisschen länger liegen zu bleiben. Aus fünf Minuten wird schnell eine Viertelstunde und ehe man sich versieht, ist man spät dran. Deswegen der erste Tipp: Verabschieden Sie sich von der Snooze-Taste und stehen Sie lieber früher auf. Planen Sie genügend Zeit für ihren Morgen ein, so können Sie den üblichen Kaffee to go ganz gemütlich am Frühstückstisch trinken. Auch für den Arbeitsweg sollten Sie lieber fünf Minuten mehr als weniger einplanen, um unvorhersehbare Situationen mit einem Zeitpuffer geschickt ausgleichen zu können.

#2 Tagesplanung am Vorabend

Hat man es endlich geschafft und den Feierabend erreicht, denkt man im besten Fall an alles andere als den nächsten Arbeitstag. Beruf und Privatleben zu trennen, ist wichtig für die mentale Gesundheit. Trotzdem sollte man sich spätestens kurz vor dem Schlafen gehen auf die Termine am nächsten Tag vorbereiten. Noch besser wäre natürlich kurz vor Feierabend, wenn alle Aufgaben noch detailliert vor einem liegen. Rufen Sie sich ins Gedächtnis: Wen treffe ich, wann und wo? Welche Unterlagen muss ich gegebenenfalls mitnehmen und welche Aufgaben dürfen nicht vergessen werden? Ein kurzer Tagescheck erspart viel Zeit und das eine oder andere Kopfzerbrechen über die nicht auffindbaren Unterlagen für das anstehende Meeting.

#3 Entspannungsrituale einführen

Die digitale Arbeitswelt ermöglicht es uns, immer und überall für unseren Arbeitgeber erreichbar zu sein. Das setzt Arbeitnehmer zusätzlich unter Druck. „Always on“ – ist das unbewusste Motto vieler Unternehmen. Laut einer Stressstudie der Krankenkasse „Die Techniker“ aus dem Jahr 2016, gibt es eine Zunahme an stressbedingten Krankschreibungen. Von 15 Fehltagen im Jahr entfallen 2,5 Tage auf psychische Beschwerden wie Depressionen oder Belastungsstörungen. Wem es schwerfällt außerhalb der Arbeit zumindest gedanklich „offline“ zu gehen, findet sich schnell in einer von Stress bestimmten Spirale wieder. Was man dagegen unternehmen kann? Ein Entspannungsritual einführen. Für den einen ist Sport genau das richtige, für einen anderen bietet ein Buch die perfekte Entspannung. Meditation und Yoga sind ebenfalls beliebte Lösungen, um sich in Ruhe auf den Tag vorzubereiten. Für wen in diesem Fall die zusätzlichen 20 Minuten Schlaf unverzichtbar sind, der sollte sich das Ritual nach Arbeitsschluss einplanen.

#4 Den Arbeitsweg mit einem Podcast versüßen

Dem Stau scheint mal wieder kein Ende in Sicht? Der Sitznachbar in der Bahn atmet für die frühe Uhrzeit viel zu laut? Schalten Sie ihren Lieblingspodcast ein und lassen Sie Ihre Gedanken an die bevorstehenden Termine noch ein wenig ruhen. Podcasts, deren Themen an die eigene Arbeit anknüpfen, können den Einstieg in den Tag erleichtern, aber auch hier gilt: Komplexe Themen, die viel Konzentration erfordern, können am frühen Morgen überfordern. Leicht verständliche Podcasts mit Humor versüßen in jedem Fall den Arbeitsweg und lassen jeden Stress um einen herum an sich vorbeiziehen.

#5 Auf das Fahrrad umsteigen

Besonders in Großstädten bietet es sich an, auf Autos und öffentliche Verkehrsmittel zu verzichten. Die Stadtteile sind gut vernetzt und meistens ist man mit dem Fahrrad schneller am Arbeitsplatz als mit dem Auto. Man ist viel flexibler, steht nicht im Stau und erspart sich Begegnungen mit genervten Menschen in der Bahn. Nicht zu erwähnen, dass das Fahrrad die umweltfreundlichste Alternative ist und Unmengen an CO2 einspart. Dazu kommt, dass die sportliche Betätigung entspannt und gleichzeitig wach macht, um mit voller Energie in den Tag zu starten. Auch nach acht Stunden arbeiten ist es befreiend, sich einige Minuten zu bewegen und damit der vorprogrammierten Rush Hour zu entgehen – eine Win-Win-Situation.