Büro-Knigge4 wichtige Regeln für die Kaffeemaschine im Büro

Kaffeemaschine
Schwarz oder mit Milch?Unsplash

#1 Kaffeemaschinen-Beauftragter

Die Kaffeemaschine ist eines der größten Gesundheitsrisiken im Büro. Wer einmal daheim vergessen hat, den benutzten Kaffeefilter zu entsorgen, weiß nur zu genau, wie schnell der schimmelt. Bei Kaffeevollautomaten kommt noch eine ganze Latte an möglichen Hygiene-Brandherden hinzu. Im feucht-warmen Klima gedeihen Pilze, Salmonellen und sogar Algen ganz wunderbar. Von Bakterien bis hin zu denen aus dem Bereich der Darmflora nicht zu reden. Das klingt jetzt leider unappetitlich. Aber die Realität lässt sich nicht verleugnen.

Damit die Kaffeemaschine nicht zur Dreckschleuder wird, muss sich unbedingt jemand für das Gerät – und die Gesundheit der Kollegen – verantwortlich fühlen. Eine regelmäßige Grundreinigung ist oberste Pflicht. Und nein, die Selbstreinigungsfunktion der Maschine reicht leider nicht aus. Der Kaffeemaschinen-Beauftragter sollte zudem darauf achten, dass die Brühtemperatur nicht zu niedrig eingestellt und der Wassertank regelmäßig entkalkt wird.

#2 Das richtige Versorgungsmodell

Ein guter Arbeitgeber stellt die reibungslose Versorgung mit Koffein sicher. In manchen Büros wird am besten für alle regelmäßig eine Kanne gebrüht. In größeren Firmen ist der Vollautomat beliebt. Wer aber mal für eine Runde Kaffee holen gegangen ist, weiß, was für eine zeitraubende Angelegenheit das wird. Bis der letzte Kaffee gekocht ist, ist die erste Tasse nur noch lauwarm. Wer da eine Kaffeemaschine oder Kaffeebereiter/French-Press-Kannen in der Hinterhand hat, ist auch für Versorgungsengpässe während der Reinigung des Vollautomaten gewappnet.

#3 Kaffee satt

Es kommt natürlich immer auf die Begleitumstände an. Aber generell darf der Kaffee bei der Arbeit schon gern spendiert werden. Die Kosten sind überschaubar. Dafür wird der Teamgeist an der Kaffeemaschine noch ausgeprägter, wenn nicht jeder Kollege mit seinem eigenen Vorrat an Bohnen, Instantpulver, Kapseln oder Pads antanzen muss.

#4 Coffee to go jetzt auch zum Mitnehmen

„Bei Google in Berlin gibt es aber eine Barista“, „Ich finde auf der Maschine nicht das Flat-White-Programm“, „Ich trinke nur Nitro Coffee, wo bleibt die Zapfanlage?“: Die Generation Snowflake lebt ihr bestes Leben gern mit einer ordentlichen Portion Koffein-Snobismus. Geht schon klar, aber bitte auf eigene Rechnung. Manch ein Chef mag sich fragen, ob man nun ein totaler Spießer ist, wenn man den Angestellten lediglich die Optionen „schwarz“ oder „mit Milch“ bietet. Die Antwort: Geht’s noch? Hört das Mosern über angeblich unhaltbare Kaffeezustände nicht auf, kann die Kaffeemaschine auch abgeschafft werden. Geht alles.