Podcast Virtuelle Immobilien im Metaverse

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg auf der Münchner Sicherheitskonferenz.
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg auf der Münchner Sicherheitskonferenz.
© Björn Trotzki / IMAGO
Tech-Giganten haben das Metaverse ausgerufen. Darin soll die digitale und die reale Welt vereint werden. Was heißt das für Immobilien? Im Podcast „Lagebericht“ sprechen Peter Hettenbach und Katarina Ivankovic über virtuelle Immobilien und was ihren Wert ausmacht

Facebook hat sich in „Meta“ umbenannt, doch das ist nur der erste Schritt. CEO Mark Zuckerberg schwebt eine Revolution im Internet vor. Mit dem Metaverse will er die Kluft zwischen digitaler und realer Welt schließen.

Ähnliches versprach schon die Online-Welt „Second Life“, als sie 2003 veröffentlicht wurde. Dort wuchs die Zahl der aktiven Nutzer auf knapp eine Million. Dann stagnierte sie jedoch, immer mehr User sprangen vom digitalen ins reale Leben zurück. Die versprochene Revolution blieb aus.

Mittlerweile ist die Technik weiter und Zuckerbergs Unternehmen hat Zugriff auf Millionen persönlicher Daten. Absurde Science-Fiction-Idee oder reale Wirklichkeit - im Podcast sprechen die Immobilienexperten Peter Hettenbach und Katarina Ivankovic darüber, was das Metaverse eigentlich genau ist.

Seit der Pandemie hat sich das Privatleben noch stärker ins Digitale verlagert. Wer sich nicht mit anderen treffen kann, pflegt seine sozialen Kontakte online. Das Metaverse hat das Potenzial, Menschen eine Alternative zu bieten, wenn sie am realen sozialen Leben nicht teilnehmen können.

Inzwischen können Nutzer im Internet in virtuellen Kaufhäusern reale Produkte erwerben, statt im Homeoffice allein vor einem Bildschirm zu sitzen, zumindest virtuell ins Büro gehen und an Meetings teilnehmen oder auch Museen und Konzerte besuchen, die man sonst vielleicht überhaupt nicht sehen könnte.

Es gibt aber auch eine Schattenseite: Die Tendenz zu Online-Spiele- und Internetsucht kann durch die Verlagerung vom Realen ins Virtuelle zunehmen. An „Facebook“ und „Instagram“ wird außerdem immer wieder kritisiert, sie würden die psychische Gesundheit ihrer Nutzerinnen und Nutzer gefährden.

Virtuelle Immobilien

Die beiden Immobilienexperten schauen sich an, welche Optionen es für Häuser und Wohnungen im Metaverse gibt. Schon jetzt lassen sich dort virtuelle Immobilien und Grundstücke kaufen - bisher allerdings nur mit Kryptowährungen. Das ist riskant und kann schiefgehen. Lohnt sich das also für Privatpersonen? Und worin liegt der Wert einer digitalen Immobilie, in der man nicht wohnen kann?

Im Podcast sprechen die iib-Geschäftsführer Peter Hettenbach und Katarina Ivankovic über virtuelle Immobilien und was ihren Wert ausmacht.

Hören Sie außerdem in der 42. Folge des „Lageberichts“,

  • warum das Metaverse schädlich für die Psyche und die Umwelt sein kann,
  • welche Probleme nicht-staatliche Kryptowährungen mit sich bringen,
  • wie virtuelle Welten Ressourcen verschwenden.

Alle Folgen finden Sie direkt bei Audio Now, Apple oder Spotify oder via Google.


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