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Immobilien In diesen Ländern sind die Hauspreise am stärksten gestiegen

Eigentumswohnungen am Hafen in Kopenhagen
Eigentumswohnungen am Hafen in Kopenhagen
© IMAGO / Jochen Tack
Deutschland ist beim Anstieg der Häuserpreise fast nur Mittelmaß. In vielen Ländern hat sich Wohneigentum 2021 noch stärker verteuert. Dies sind die Spitzenreiter in der EU

Flacht der Bau-Boom ab? Während der Corona-Krise erreichte er einen Höhepunkt. Im Dezember 2019 stieg die Zahl der monatlichen Baugenehmigungen auf 41.000. Ende 2020 wurden erneut 39.900 Baugenehmigungen verzeichnet. Im ersten Quartal 2022 aber registrierte das Statistische Bundesamt (Destatis) einen Rückgang um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im März 2022 wurde demnach bundesweit nur noch der Bau von 34.794 Wohnungen genehmigt. Das waren 8,9 Prozent weniger als im März 2021. Dieser Trend ist vermutlich nicht das Ergebnis sinkender Nachfrage.

Höchste Immobilienpreise in der EU

Denn immer noch suchen viele Menschen verzweifelt nach einer größeren Wohnung oder einem Haus mit Garten und werden angesichts des gnadenlosen Konkurrenzkampfs auf dem Mietmarkt nicht fündig. Doch auch Eigentum ist in Metropolen oft nur noch jenseits der Speckgürtel bezahlbar. Für Betroffene kaum ein Trost, aber: Deutschland rangiert beim Anstieg der Immobilienpreise in der Europäischen Union nicht einmal in der Spitzengruppe. Das zeigt eine Statistik von Eurostat. Beim EU-weiten Spitzenreiter haben sich die Kosten innerhalb eines Jahres doppelt so stark verteuert wie hierzulande.

In diesen EU-Ländern sind Immobilien 2021 am teuersten geworden


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