AktienTipp der Woche - K+S


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Rund eineinhalb Jahre ist es her, dass die russische Uralkali aus einem wichtigen Vertriebskartell ausscherte und einen massiven Verfall der Kalipreise auslöste. Bei K+S sorgte dieser Schritt für einen herben Kurssturz. Bis heute hat der heimische Düngemittelproduzent an der Börse einen schweren Stand. Zwar konnte die Aktie Boden gut machen. Sie ist jedoch weit vom Niveau vor dem so genannten „Schwarzen Dienstag“ der Kaliindustrie entfernt.

K+S

Das könnte sich ändern. Denn operativ hat sich das Unternehmen schneller als erwartet erholt. Dabei zeigt nicht nur das aufgelegte Sparprogramm Wirkung. Zudem hilft K+S die Erholung der Kalinotierungen. Nach einem starken dritten Quartal erhöhte das Management jedenfalls die Prognose
für das Gesamtjahr 2014. Spätestens bei der Bilanzpressekonferenz am 12. März erfahren Anleger, ob die Ziele aufgegangen sind.

Wir sehen gute Chancen, dass K+S die Erwartungen einmal mehr übertrifft. In dasselbe Horn stößt Equinet-Analyst Michael Schäfer: „Der Konsens unterschätzt nach wie vor die breite Produktpositionierung im Bereich Kali- und Magnesium.“ In die Karten spielt dem Unternehmen seiner Ansicht nach auch die jüngste Abwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar. Schäfer hat das Kursziel für K+S um 2 Euro auf 33 Euro erhöht. Da auch das Chartbild der Aktie eine positive Sprache spricht, raten auch wir zum Kauf.