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Telekom greift im Messenger-Markt an

, Thomas Wendel

Ein neuer Messenger-Dienst der Deutschen Telekom soll Facebook und Apple Konkurrenz machen. Start ist in der Slowakei.

Ein Mann hat ein Smartphone in der Hand © Getty Images
Messenger wie Whatsapp gehören zu den beliebtesten Diensten auf Smartphones

Mit einem neuen Messenger-Angebot will die Deutsche Telekom US-Konzerne wie Facebook, Apple und Microsoft angreifen. Dies berichtet Capital in seiner November-Ausgabe (EVT 20. Oktober). Über das neue, in Berlin entwickelte Angebot namens Immmr, das in diesen Wochen erstmals in der Slowakei an den Start gehen soll, sollen Kunden über Smartphones, Tablets und Computer nahtlos telefonieren, Videogespräche führen und Nachrichten austauschen können – selbst mit Kommunikationspartnern, die nicht bei Immmr registriert sind. „Immmr ist ein globales Produkt, mit dem wir weltweit Telekom-Dienste anbieten können“, sagte Telekom-Vorstand Claudia Nemat gegenüber Capital.

Capital 11/2016
Die neue Capital erscheint am 20. Oktober

Den Anfang macht in diesen Tagen die Tochter Slovak Telekom. Wenn der neue Service in der Slowakei funktioniert, soll der Dienst demnächst auch in Kroatien angeboten werden. Der Start in Deutschland ist noch offen.

Hinter Immmr steht ein Berliner Start-up mit 70 Mitarbeitern, das seit 2014 an der Technologie arbeitet. Es soll helfen, die Vorherrschaft der Amerikaner im Kommunikationsgeschäft zu knacken; des Messengers von Facebook etwa, von Whatsapp, Apples Facetime, Microsofts Skype. Diese Over-the-Top-Dienste (OTT) degradieren die alten Telefonkonzerne immer mehr zu einer Art Wasserwerk fürs Internet: zu Lieferanten margenschwacher Datenflüsse, die man jederzeit an- und abstellen kann.

345 Mrd. Euro an Umsatz verlören die alten Platzhirsche zwischen 2012 und 2018 wegen der OTT-Konkurrenz, rechnet die Londoner Marktforschungsfirma Ovum vor. Rund zehn Prozent des globalen Telekommunikationsumsatzes hätten die Angreifer bereits erobert, warnt das Beratungsunternehmen Ernst & Young (EY). Und das in wenigen Jahren und ohne größere Gegenwehr.

Die ganze Geschichte über die Pläne der Telekom lesen Sie in der November-Ausgabe von Capital. Hier können Sie sich ab dem 20. Oktober die iPad-Ausgabe herunterladen. Hier geht es zum Abo-Shop, wenn Sie die Print-Ausgabe bestellen möchten.


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