Tech-Konzern Facebook zerschlagen! Aber hilft das?

Frances Haugen
Frances Haugen
© IMAGO / MediaPunch
Zuerst störte ein gigantischer Netzzusammenbruch den Frieden bei Facebook. Dann sorgte eine Whistleblowerin für Turbulenzen, die behauptet, dass der Konzern Profite über das Allgemeinwohl stelle. Ist das soziale Netzwerk noch zu retten?

Frances Haugen war eigentlich nur eine Produktmanagerin, die bei Facebook gearbeitet hat. Doch Anfang des Jahres übergab sie seitenweise interne Dokumente an Regierungsbeamte und das Wall Street Journal, weil sie zu dem Schluss gekommen war, dass Facebook nicht in der Lage sei, sich aus sich selbst heraus zu ändern.

Als es „Interessenkonflikte zwischen Profiten, dem Gemeinwohl und der öffentlichen Sicherheit gab, entschied sich Facebook konsequent dafür, seinen Profiten den Vorrang zu geben", sagte Frances Haugen dem Kongress bei einer öffentlichen Anhörung am 5. Oktober: „Mir wurde klar, dass wir Hilfe von außen brauchen, dass wir diese Probleme nur gemeinsam und nicht allein lösen können."

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