KryptoWie Lition als Blockchain-Start-up zu Millionenumsätzen kommt

10.000 Kunden zählt das Start-up.Unsplash/David Leveque

Am Anfang machte Lition einen typischen Fehler. „Wir wollten unser Produkt über die Technologie verkaufen und erzählen, wie toll die Blockchain ist“, berichtet Richard Lohwasser. Mittlerweile taucht das Wort Blockchain nicht mehr prominent auf der Website auf. „Wir reden nicht mehr groß davon“, sagt der Gründer. Stattdessen erklärt das Berliner Unternehmen sein Produkt ganz ohne Buzzwords: Es verkauft über seine Website grünen Strom, die Kunden können sich auf der Plattform einen eigenen Stromproduzenten aussuchen, darunter Biogas- oder Solaranlagen.

Seitdem die Stromtarife im Vordergrund stehen, läuft das Geschäft. 2018 gegründet erzielte Lition im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,6 Mio. Euro, sogar ein kleiner Gewinn blieb nach eigenen Angaben übrig. In diesem Jahr rechnet das Unternehmen mit Einnahmen von mindestens 10 Mio. Euro, insgesamt 10.000 Kunden verzeichne die Firma bereits. Ein beachtliches Wachstum. Damit ist Lition eines der wenigen Blockchain-Projekte, die mit ihrem Produkt bereits Millionenumsätze erzielen.

Wie ist den Gründern das gelungen – und wie funktioniert die Technologie im Hintergrund? Das lest ihr heute auf Finance Forward, dem neuen Finanzportal von Capital und OMR. Für den täglichen Newsletter können Sie sich hier anmelden.