„Geld verliert irgendwann seinen Reiz“ Hendrik Knopp über seine erste Million

Hendrik Knopp, Jurist und Seriengründer
Hendrik Knopp, Jurist und Seriengründer
© Patrick Runte
Der Seriengründer Hendrik Knopp setzt nach Privatfernsehen und Spielebranche nun auf Cannabis. Was ihn reizt, ist das Borderline-Business – Geschäftsmodelle, bei denen noch nicht alles geregelt ist

Hendrik Knopp, 50, leitete bis 2021 das Deutschlandgeschäft des Unternehmens Aphria/Nuuvera für medizinisches Cannabis. Vorher arbeitete er beim Privatfernsehen, in der Wett- und Gewinnspielbranche und als Musiker. Sein nächstes Projekt, sobald es legalisiert ist: Cannabis für den Freizeitkonsum.

Herr Knopp, Sie sind in geordneten Verhältnissen aufgewachsen: Beamtensohn, Waldorfschule, Jurastudium. Dann gründeten Sie ein Unternehmen für Sozialwetten. Was ist das?

Die Leute konnten auf Trennungen oder heimliche Beziehungen von Promis wetten. Sie konnten zum Beispiel tippen, welches Geschlecht das Besenkammerkind von Boris Becker haben wird. Ich war Ende der 90er-Jahre fertig mit meinem Jurastudium, also in der Zeit der New Economy. Damals fanden die verrücktesten Ideen Kapital, und so auch die Sozialwetten-Idee. Als die New Economy sich dann doch etwas normalisierte, habe ich mein Referendariat gemacht und auch ein halbes Jahr als Anwalt gearbeitet.

Nur ein halbes Jahr?

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