ManagementDrei Schritte zur finanziellen Unabhängigkeit

Geld Münzen
Drei Schritte zum Erfolg: Verdienen, sparen und investieren

Torben Käselow brach die Schule nach der 12. Klasse ab. Mit 18 machte er sich als Handelsvertreter selbstständig. Mittlerweile hat er eine eigene Immobilienfirma. Und auch als Buchautor ist er bereits in Erscheinung getreten: Torben Käselow brach die Schule nach der 12. Klasse ab. Mit 18 machte er sich als Handelsvertreter selbstständig. Mittlerweile hat er eine eigene Immobilienfirma. Und auch als Buchautor ist er bereits in Erscheinung getreten: „Das wirkliche Erfolgsgeheimnis von Jung-Millionären“


Ich habe es vom einfachen Schulabbrecher zur finanziellen Unabhängigkeit geschafft. Mit nur 27 Jahren. Ich müsste heute nicht mehr arbeiten. Doch wirklich wichtig ist mir die Tatsache, dass ich tun kann, was mir Freude bereitet. Ich bin mein eigener Chef und lebe und handle nach meinen Regeln. Für Capital verrate ich die drei essentiellen Tipps, wie jeder es wirklich schaffen kann, Millionär zu werden. 

Geld verdienen

Meine goldene Regel auf dem Weg zum Geld verdienen: Miete, Auto und Freizeit sparsam wählen und sich mit niedrigen Ansprüchen zufriedengeben. Zudem sollten zusätzliche Einnahmen erzielt werden. Beispielsweise durch einen Minijob auf 450 Euro Basis. Werden davon nur 400 Euro monatlich gespart, ergibt das bereits 4800 Euro pro Jahr. Nach gut zwei Jahren (nach 25 Monaten) eisernem Sparen sind dies 10.000 Euro die man als Kapital verwenden kann. Wichtig ist, dass man arbeitet.

Wenn Sie Einnahmen in Höhe von 1200 Euro netto haben, dagegen aber für Auto, Lebenshaltungskosten und Zigaretten schon 700 Euro ausgeben, dann bleiben für die Warmmiete noch 500 Euro. Sie sehen, dass Prinzip funktioniert nicht. Es gibt weder einen Überschuss noch ein Budget für die Eventualitäten des Lebens wie zum Beispiel eine kaputte Waschmaschine. Streichen Sie aber unnötige Ausgaben wie ein Auto und Zigarettenkonsum, reduzieren gleichzeitig die Warmmiete und die Lebenshaltungskosten, dann entsteht ein Überschuss. Eine ganz einfache, aber wirksame Methode die von jedem umgesetzt werden kann.

Geld sparen

Jetzt aber kommt die Königsdisziplin: Sparen. Jeder kann selbst entscheiden, ob er lieber in den Urlaub fliegt, ein neues Auto kauft oder ob er im Feinkostladen einkaufen geht. An diesem Punkt scheitern die Meisten. Auch mir hat dieser Punkt fast das Genick gebrochen. Nach meiner Ausbildung – mit 22 Jahren – machte ich mich als Immobilienmakler im Hamburger Großraum mit der Firma Käselow Immobilien selbstständig und sofort gab ich das Geld mit vollen Händen aus. Ich stellte fünf Mitarbeiter ein, kaufte mir einen schwarzen BMW Z3 und schloss eine Jahres-Clubmitgliedschaft bei einem exklusiven Sauna- und Sportclub ab. Das Geld verpuffte schneller als ich zusehen konnte, es ging bergab.

Doch ich zog noch rechtzeitig die Notbremse, analysierte meine Fehler und startete neu. So verstand ich immer besser, warum es wirklich erfolgreiche Leute nicht nötig haben, ja es sogar vermeiden, die große Show abzuziehen und etwa mit protzigen Limousinen vorzufahren. Selbst bis vor kurzem kutschierte auch ich noch immer mit meinem uralten Ford-Mondeo Kombi durch die Gegend, der vielleicht 1800 Euro wert war – wenn man beide Augen zudrückt. Ich wohne nach wie vor zur Miete. Meine Fixkosten betragen warm (inklusive Wasser, Heizung und Strom) nicht mehr als 360 Euro monatlich. Deshalb mein Rat: Lernen sie aus meinen Fehlern!

Das gesparte Geld investieren

Wenn sie zielstrebig gespart haben, ist es Zeit zu investieren um das Gesparte zu vermehren. Man investiert sein Geld in Dinge, die wieder mehr Geld bringen: Das nennt man Passives Einkommen. Also ein Einkommen, das Sie aus Ihren Investments generieren und wofür Sie nicht mehr aktiv arbeiten müssen. Ein Passives Einkommen ist also sehr erstrebenswert.

Mögliche passive Einkommensquellen sind Vermietung und Verpachtung von Immobilien, Gegenständen (denken Sie nur an das Trendthema Sharing Economy) oder Werbe-und Lagerflächen. Darunter fallen aber auch geschäftliche Aktivitäten wie Firmenbeteiligungen, Franchising oder Werbeeinnahmen. Last but not least -gehören Wertpapiere und Aktien natürlich auch zu den passiven Einkommen.

Als Wichtigster Tipp bleibt aber noch zu sagen: Das richtige Mindset, sprich die richtige eigene Denkeinstellung ist das mit Abstand wichtigste. Stimmt die Einstellung, kann jeder sofort loslegen und: EINFACH MACHEN!