Die Deutsche Post hat Börsianer mit ihrer neuen Strategie nicht überzeugt. Wenn Anleger trotzdem auf den Logistikkonzern setzen wollen, sollten sie zu einem Capped Bonuszertifikat greifen
von Christian Scheid
Symbolbild: AktienchartGetty Images
Die Deutsche Post hat auf einem Kapitalmarkttag ihre neue Strategie vorgestellt. Demnach werden vier Trends das Geschäft des Logistikdienstleisters prägen: Globalisierung, Online-Handel, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Wesentlicher Wachstumstreiber soll weiterhin der Online-Handel bleiben. Auf der anderen Seite verändere sich die Logistik rasant. Geopolitische Einflüsse wie zunehmende Handelskonflikte vergrößerten die Unsicherheit.
Konzernchef Frank Appel will sich weiterhin auf das Logistik-Kerngeschäft konzentrieren: „Und die Digitalisierung wird dabei der größte Hebel sein.“ Dazu werden in den kommenden sechs Jahren 2 Mrd. Euro investiert werden, woraus bis 2025 einen Ergebnisbeitrag von mindestens 1,5 Mrd. Euro pro Jahr resultieren soll. Bis 2022 will die Post ihr operatives Ergebnis (Ebit) auf mindestens 5,3 Mrd. Euro steigern – das wären keine großen Sprünge. Schließlich stehen für 2020 bereits mehr als 5 Mrd. Euro auf der Agenda.
Daher reagierten Börsianer enttäuscht. Da die Aktie den Ausbruch verpasst hat, ist als Alternative ein Capped Bonuszertifikat der HVB interessant. Damit ist im Juli 2020 bei einem Sicherheitspuffer von fast 21 Prozent ein Ertrag von 9,2 Prozent drin.
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