Daniel Saurenz Die Inflation frisst Ihr Vermögen? Agieren Sie!

Eine größere Summe von 100.000 Euro will gut angelegt sein
Eine größere Summe von 100.000 Euro will gut angelegt sein
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Anleger sind der Inflation nicht hilflos ausgeliefert. Daniel Saurenz erklärt, wie man sein Vermögen vor dem Wertverlust des Geldes schützen kann

Aus 50.000 Euro werden auf Ihrem Sparkonto unbemerkt im Jahr 2022 46.000 Euro. Acht Prozent frisst die Inflation mal einfach so weg, 4000 Euro gehen den Bach runter. Dem passiv zuzusehen wäre ziemlich unsinnig, obgleich die Milliarden auf deutschen Girokonten kaum weniger werden. Sollten sie aber und wir erklären wie.

Viele Sparer haben Angst vor dem Aktienmarkt. Zu riskant, zu kompliziert, zu schwierig. Dabei ist es so einfach wie nie. Ihr Fahrplan? Depot eröffnen – zum Beispiel bei einem Broker wie dem Smartbroker aus Berlin. Die Gebühren für einen Kauf liegen dort im einstelligen Euro-Bereich. Dann überweisen Sie Geld von ihrem Girokonto dorthin, zuvor identifizieren Sie sich fix per Video-Ident. Das war es.

Einfach, aber gut

Dann liegt als nächste Aufgabe an, ein Produkt zu finden, dass wenig Risiko, aber eine schöne Rendite liefert. Der Dax schwankt Ihnen zu sehr? Dann probieren Sie doch ein Discount-Zertifikat. Wie funktioniert so etwas? Ganz einfach. Sie kaufen die 40 größten deutschen Aktien mit Rabatt. Dafür erhalten Sie eine fixe maximale Rendite. Wir machen es am konkreten Beispiel fest.

Jedes Zertifikat hat eine Kennnummer. Diese lautet in unserem Fall KF2N34. Die passende Discountzertifikat hat eine Laufzeit bis Juni 2023. Sie können das Papier aber auch jeden Tag verkaufen, wenn Sie wollen. Als Rendite stehen neun Prozent an oder exakt acht Prozent auf das Jahr gerechnet. Dies ist noch ein Tick mehr als die aktuelle Inflationsrate. Sie halten ihr Vermögen also konstant und legen einen Schnaps drauf. Wo sind die Risiken? Nun, der Dax ist 2022 schon außergewöhnlich stark von 16.200 auf aktuell 13.800 Punkte gefallen. Für die neun Prozent Rendite muss er im Juni 2023 lediglich über 13.100 Zählern notieren.

Risiken gibt es immer

Er kann sogar also noch ein Stück weiter fallen. Das ist die einzige Bedingung, sonst nichts. Geht es unter die 13.100, so reduziert sich Ihre Rendite, aber erst unter 12.000 Punkten im Dax würden Sie Verluste einfahren. Ein prima Chance-Risiko-Verhältnis, das Ihrem Investment Zeit und Luft gibt und schöne Zinsen zeigt. Vor allem kaufen Sie ein einfaches Produkt mit klarer Ausrichtung und genauen Bedingungen. Es ist für jedermann verständlich und nicht intransparent und reine Geldmacherei wie es beispielsweise Dachfonds sind, die doppelt abkassieren. Doch das ist ein anderes Themenfeld.

Und wer nun sagt – ein Restrisiko ist vorhanden: Das stimmt. „Doch risikolosen Zins gibt es 2022 nicht mehr, sondern nur zinsloses Risiko“, so sieht es Gil Shapira, Kapitalmarktstratege beim Broker Etoro, die mit smarten Portfolios noch einen Schritt weiter gehen und beispielsweise Technologieaktien bündeln lassen oder spannende Themen im Paket Anlegern zugänglich machen. Wie man sich auch entscheidet – riskant wäre vor allem, das Geld auf dem Girokonto der sicheren inflationären Entwertung zu überlassen.

Daniel Saurenz betreibt mit seinem Team das Börsenportal Feingold Research. Es bietet täglich einen Börsenbrief an, den Sie für 14 Tage kostenfrei testen können. Melden Sie sich unter info@feingold-research.com an oder probieren Sie den Börsendienst unter diesem Link aus. Trainingstage und Coachings finden Sie NEU unter feingold-academy.com


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