Beste ArbeitgeberTesa: Umweltschutz mit Zertifikat

Der Tesa-Firmensitz in Norderstedt
Der Tesa-Firmensitz in Norderstedtimago images / Waldmüller

Alles begann 1890 mit dem missglückten Versuch des Apothekers Paul C. Beiersdorf, ein Wundpflaster zu entwickeln: Weil es zwar hervorragend klebte, dabei aber die Haut reizte, wurde das Ergebnis der Arbeit schlicht zum Klebeband deklariert. Die Silben des Namens der Sekretärin Elsa Tesmer wurden kurzerhand zusammengewürfelt zum Produktnamen – und schon war „Tesa“ geboren.

Heute sammeln sich unter der Marke rund 7000 Produkte, die Anwendung in der Automobilindustrie, Elektronikbranche, bei Bauzulieferern, in der Druck- und Papierindustrie, aber letztlich eben auch bei der Entwicklung von Pflastern für die Pharmaindustrie finden. Der für den Privatkunden bekannteste Anwendungsbereich – den Büroalltag zu erleichtern – umfasst rund 300 Produkte und macht 24 Prozent des Umsatzes der Tesa SE aus.

Tesa ist heute eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Beiersdorf AG, die sonst für ihre Produkte der Marken Nivea und Eucerin bekannt ist, und beschäftigt weltweit rund 4900 Mitarbeiter, rund 2500 davon in Deutschland. Der Firmensitz befindet sich in Norderstedt, zudem gibt es in Hamburg ein tesa Werk, in dem rund 600 Mitarbeiter ein- und doppelseitige Klebebänder produzieren.

Tesa ist Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen und mehrfach ausgezeichnet und zertifiziert für seine Bemühungen im Klima- und Umweltschutz, zum Beispiel durch die Reduzierung von Abfall, die Verwendung recycelter Rohstoffe und die Erzeugung von Energie durch Kraft-Wärme-Kopplung. Auch gesellschaftliche Verantwortung spielt eine Rolle für Tesa: Ehrenamtliches Engagement ist Teil der Ausbildung, und das Unternehmen fördert und spendet für Projekte zum Zwecke des Katastrophenschutzes, Bildung, Klima, Natur & Technik.


Für das Ranking „Attraktivste Arbeitgeber der Stadt“ hat Statista 3200 Arbeitgeber aus 25 Städten ausgewählt – und die Arbeitnehmer vor Ort abstimmen lassen. Rund 13.600 Arbeitnehmer, die entweder in den jeweiligen Städten oder in einem Umkreis von 25 Kilometern wohnen, haben im März 2020 an der Befragung teilgenommen. Sie bewerteten dabei nicht nur ihren eigenen Arbeitgeber, sondern konnten auch Bewertungen für andere lokale Firmen abgeben. Die Befragten beurteilten auch, ob Unternehmen am Standort sowohl wirtschaftlich als auch für gemeinnützige Zwecke aktiv sind – und ob sie gegenüber den eigenen Mitarbeitern und Geschäftspartnern sozial verantwortlich handeln. Die kompletten Ergebnisse finden Sie hier.