KarriereKündigung: Warum Beschäftigte ihren Job aufgeben

Symbolbild Kündigung
Symbolbild KündigungGetty Images

Viele Arbeitnehmer, rund 45 Prozent, haben schon einmal aufgrund von mangelnder Wertschätzung durch ihre Vorgesetzten gekündigt. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage, die die Vergütungsberatung Compensation Partner gemeinsam mit dem Vergleichsportal Gehalt.de durchgeführt hat. Hierzu wurden zwischen dem 9. und 23. Januar 2019 1092 Personen befragt.

Zudem gaben 40 Prozent der Befragten ein zu niedriges Gehalt als Kündigungsgrund an. Weitere 38 Prozent wechselten den Arbeitgeber, weil sie ein besseres Angebot von einem anderen Unternehmen erhielten. „Eine angemessene Vergütung ist bei der Reduzierung der Mitarbeiterfluktuation essenziell. Gehälter müssen deshalb stets auf ihre Marktaktualität überprüft werden“, erklärt Tim Böger, Geschäftsführer von Compensation Partner, in einer Pressemitteilung.

Ehrliche und aktive Kommunikation sehr wichtig

Die Umfrage ermittelte auch, welche Aspekte den Befragten im Beruf am wichtigsten sind. Das Ergebnis ist eindeutig: Über die Hälfte der Befragten (56 Prozent) finden eine positive Atmosphäre im Team „sehr wichtig“. An zweiter Stelle steht ein gutes Verhältnis zum Chef (38 Prozent), gefolgt von einer ausgewogenen Work-Life-Balance (37 Prozent). Der traditionelle Firmenwagen hat als Zusatzleistung dagegen ausgedient. Rund 60 Prozent der Befragten erachten ihn als „eher unwichtig“.

Auf die Frage hin, wie Arbeitgeber ihre Mitarbeiter langfristig halten können, gaben 58 Prozent der Befragten an, dass ihnen eine ehrliche und aktive Kommunikation sehr wichtig sei. Auch attraktive Aufstiegsmöglichkeiten (56 Prozent) und ein höheres Einkommen (56 Prozent) binden Beschäftigte an ihr Unternehmen. 42 Prozent wünschen sich zudem flexible Arbeitszeiten durch Homeoffice und Gleitzeit, heißt es in der Umfrage.